Die stark gestiegenen Spritpreise zeigen offenbar unmittelbare Auswirkungen auf das Verhalten von Autokufern. Sowohl im Neu- als auch im Gebrauchtwagenmarkt wchst das Interesse an Elektroautos deutlich. Darauf weisen laut der AutoBild steigende Nutzeranfragen auf Kaufplattformen wie mobile.de und Carwow hin, die eine klare Verschiebung der Nachfrage erkennen lassen.
Ein zentraler Grund dafr liegt in den deutlich geringeren Energiekosten von Elektrofahrzeugen. Bei einem dem Portal Verivox zufolge durchschnittlichen Strompreis von 31,1 Cent pro Kilowattstunde (kWh) ergeben sich fr ein vollelektrisches Fahrzeug wie den VW ID.3 Kosten von 5,38 Euro pro 100 Kilometer. Im Vergleich dazu bentigt ein VW Golf 1.5 TSI bei einem Benzinpreis von 2,05 Euro pro Liter rund 13,33 Euro fr die gleiche Strecke. Damit liegen die Kosten fr den Verbrenner um 7,95 Euro hher und sind mehr als doppelt so hoch wie beim Elektroauto.
Auch bei den Hndlern macht sich der Trend bemerkbar, die Zahl konkreter Anfragen nach Elektrofahrzeugen ist deutlich gestiegen. Laut dem Sprecher von mobile.de erhalten Autohndler derzeit rund 50 Prozent mehr Anfragen nach Stromern als noch im Februar, was auf ein wachsendes Kaufinteresse hindeutet.
hnliche Entwicklungen beobachtet auch das Autoportal Carwow: Eine Mitte Mrz 2026 durchgefhrte Kundenumfrage zeigt, dass 48 Prozent der Befragten aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise verstrkt Elektro- oder Hybridfahrzeuge in Betracht ziehen. Parallel dazu ist der Anteil der Elektroauto-Konfigurationen von 55 Prozent Ende Februar auf 66 Prozent Mitte Mrz gestiegen.
Im Gegenzug sinkt das Interesse an klassischen Verbrennern: Deren Konfigurationsanteil fiel im selben Zeitraum von etwa 26 auf rund 18 Prozent. Der Effekt ist also relativ signifikant parallel zum lpreis-Geschehen. Mit den hohen Spritpreisen steigt die Nachfrage, so Carwow-Vertriebsleiter Felix Barth.
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