Nach der Enthllung des ersten Elektroautos von Ferrari, dem Modell Luce, kam es zu heftiger Kritik. Der CEO des Konkurrenten Lamborghini, Stephan Winkelmann, uerte sich diesbezglich gegenber CNBC und bezeichnete das Abblasen der eigenen E-Auto-Plne als richtige Entscheidung.
Lamborghini hat beschlossen, die Entwicklung des rein elektrischen Modells Lanzador sowie einer Batterie-Version des Urus-SUV einzustellen. Stattdessen konzentriert sich die Volkswagen-Tochter vorerst weiter auf Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. Winkelmann bezeichnete diesen Weg fr sein Unternehmen als die richtige Richtung.
Der CEO betonte in einem Interview mit CNBC, dass die Entscheidung, vom traditionellen Verbrennungsmotor zu Plug-in-Technologie berzugehen, sehr wichtig gewesen sei und sich bewhrt habe. Er fgte hinzu: Wir sprechen nicht ber unsere Wettbewerber … aber jeder hat seine eigene Strategie.
Der Elektro-Ferrari Luce kommt bei vielen gar nicht gut an (Zum Vergrern anklicken) | Bild: Ferrari
Das komplette Angebot von Lamborghini bestehend aus zwei Supersportwagen und einem SUV ist inzwischen teilelektrisch. CEO Winkelmann verzichtete auf eine direkte Stellungnahme zum Ferrari Luce oder den darauffolgenden Reaktionen. Er hob jedoch hervor, dass Innovation fr den Erfolg entscheidend sei, diese aber nicht um der Innovation willen oder unter Zwang fr Kunden erfolgen sollte.
Die Entscheidung bei Lamborghini basierte laut Winkelmann auf Marktbeobachtungen. Die Akzeptanz fr Elektroautos bei der spezifischen Kundschaft des Herstellers zeige keine steigende Tendenz. Daher habe man sich gegen ein vollelektrisches Auto und fr einen Plug-in-Hybrid entschieden. Der Lanzador kommt demnach als neue, vierte Baureihe als Teilzeit- statt Vollstromer auf den Markt.
Ferraris Elektroauto wurde mageblich vom frheren Apple-Designchef Jony Ive gestaltet. Der Luce hebt sich mit einem minimalistischen Interieur, einer Kombination aus physischen und digitalen Bedienelementen sowie einer rundlichen Karosserie deutlich von der typischen Markensthetik ab. Nach der Vorstellung stie das Modell in traditionellen Medien auf viel Kritik und wurde in sozialen Netzwerken vielfach verspottet. Im Fokus steht dabei vor allem das Auendesign, das Interieur findet hingegen teils durchaus Zuspruch. Der 772 kW (1050 PS) starke Elektroantrieb spielt in der Debatte bislang keine zentrale Rolle.
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2026-06-01 16:38:00






















