Die Automobilhersteller haben im Mai auf dem deutschen Markt ihre Preisnachlässe für Elektroautos reduziert. Laut einem Bericht des Center Automotive Research (CAR) ist dies eine direkte Folge der staatlichen Förderung, die seit Mai rückwirkend für Fahrzeuganmeldungen im laufenden Jahr gezahlt wird.
Der durchschnittliche Preisnachlass bei den 20 meistverkauften Elektrofahrzeugen sank demnach von 19,5 Prozent im Januar auf 18,6 Prozent im Mai. Damit sind Elektroautos in der Anschaffung im Schnitt 1971 Euro teurer als vergleichbare Verbrenner, wobei die staatliche E-Auto-Kaufprämie hierbei nicht eingerechnet ist.
„Es scheint, die Autobauer testen den Markt“, sagt Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer laut Heise.de. Der Abstand bei den Transaktionspreisen zwischen E-Autos und Verbrennungsmotoren vergrößerte sich somit entgegen dem vorherigen Trend wieder. Sinkende Preisnachlässe werden laut CAR vor allem bei kleineren Elektroautos beobachtet, die vermutlich eher zum Anforderungsprofil der förderberechtigenten Haushalte passen.
Die staatliche Förderung umfasst den Kauf und das Leasing neuer Elektroautos sowie bestimmter Plug-in-Hybride und E-Autos mit kompakten, als Stromgeneratoren dienenden Verbrennermotoren.
Voraussetzung für den Zuschuss ist eine Zulassung des Fahrzeugs seit dem 1. Januar dieses Jahres. Die Höhe der Subvention liegt zwischen 1500 und 6000 Euro und ist abhängig von Fahrzeugtyp, Familiengröße sowie einem Haushaltseinkommen von höchstens 80.000 Euro. Die staatliche Stromer-Prämie gilt nur für Privatautos.
Zum Artikel Preisnachlässe bei Elektroautos im Mai zurückgegangen auf
Automobile Magazine – Germany
2026-06-01 17:01:00






















