Nissan verhandelt laut Berichten ber eine mgliche Nutzung seines Werks im britischen Sunderland durch den chinesischen Hersteller Chery. Auch Gesprche mit Dongfeng stehen demnach im Raum. Bekannt wurde dies kurz nach einem Bericht, wonach Stellantis einige seiner Werke bei Dongfeng anpreisen und auch mit Xpeng und Xiaomi sprechen soll.
Eine offizielle Besttigung gibt es nicht, schreibt das Portal Electrive. Nissan lehnte eine Stellungnahme ab. Chery reagierte nicht umgehend auf eine Anfrage nach einem Kommentar.
Das Werk in Sunderland verfgt ber separate Produktionslinien in verschiedenen Gebuden. Dadurch kann der Standort von mehreren Parteien genutzt werden. Nissan beschftigt dort rund 6000 Mitarbeiter. Produziert werden aktuell der Qashqai, der Juke und die dritte Generation des Kompakt-Elektroautos Leaf. Ab 2027 sollen dort auch eine Batterie-Version des Juke und kurz darauf ein Elektro-Qashqai gebaut werden.
Die Auslastung des britischen Werks liegt derzeit dem Bericht zufolge bei rund 50 Prozent. In einer Phase. In der der alte Leaf bereits aus dem Programm genommen war und der neue noch nicht gebaut wurde, soll sie zeitweise unter 30 Prozent gefallen sein.
Dass Chery nun in Sunderland eine Rolle spielt, passt zu jngsten Schritten des Unternehmens. Anfang des Jahres wurde bereits die bernahme eines Nissan-Werks in Sdafrika unterzeichnet, zudem zog Chery in Barcelona in ein ehemaliges Nissan-Werk ein. Im Vereinigten Knigreich gilt Chery mit der Kernmarke Chery sowie Omoda und Jaecoo derzeit als am schnellsten wachsender chinesischer Hersteller. Der Marktanteil stieg im Mrz auf 6 Prozent.
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