Die noch unter schwachen Absatzzahlen leidende elektrische G-Klasse wird sich nach Meinung von Mercedes-Technikchef Jrg Burzer durchsetzen. Wir sind mit dem Produkt sehr zufrieden, denn es hat zum besten Absatzjahr in der Geschichte der G-Klasse beigetragen. Das Auto ist unglaublich gut offroad verschiebt es an einigen Stellen die Grenzen sogar, sagte der Manager im Interview mit Auto Motor und Sport.
Burzer rumte ein, dass es Kundenbedrfnisse in Bezug auf groe Motorisierungen gibt, verwies aber darauf, dass man versucht habe, das Thema Prestige mit neuen Features in die elektrische Variante zu bringen. Als Beispiel nannte er, wenn sich das Auto einmal um die eigene Achse dreht. Wenn man das selbst mal gemacht hat, ist das ziemlich cool.
Dass die Kunden trotz solcher Features in wichtigen Absatzmrkten eher zu den Verbrenner-Varianten greifen, liege daran, dass dort die Elektromobilitt noch nicht so stark entwickelt sei. Die Frage ist, ob die Mrkte, die heute bei der G-Klasse stark sind, gleichzeitig auch besonders stark in der Elektromobilitt sind. In den USA sehen wir gerade eine Vernderung der Perspektive, so das Mercedes-Vorstandsmitglied. Es gibt auf der anderen Seite Mrkte, die mehr elektrische G als Verbrenner absetzen. Wir sind davon berzeugt, dass das Auto sehr gut ist, arbeiten aber natrlich daran, das Gesamtpaket so zu gestalten, dass es noch besser angenommen wird.
Mercedes hat die 2024 eingefhrte elektrische G-Klasse im Mrz fr das Modelljahr 2026 mit einigen Verbesserungen ausgestattet. Die Batterie des G 580 mit EQ Technologie bietet nun eine Nettokapazitt von 117 kWh, was eine leichte Steigerung gegenber den bisherigen 116 kWh darstellt. Dies fhrt zu einer leicht erhhten Reichweite von 479 Kilometern nach WLTP-Norm, gegenber den zuvor angegebenen 473 Kilometern.
Auch die Ladeleistung wurde verbessert: Die maximale Ladeleistung mit Gleichstrom (DC) steigt von 200 auf 210 kW, wodurch sich die Zeit fr den Standard-Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent von 32 auf 29 Minuten verkrzt. Eine weitere Neuerung stellt der optional angebotene 22-kW-Bordlader fr schnelleres Wechselstromladen (AC) dar. Dieser kostet einen Aufpreis von 655 Euro.
Der 432 kW/587 PS starke Allradantrieb mit vier Permanentmagnetmotoren bleibt unverndert, ebenso wie das Zwei-Gang-Getriebe und die Doppelinverter-Technologie. Optisch gibt es kaum nderungen vor allem die Wegnahme der bisherigen Black-Panel-Front, die nun durch einen klassischen Khlergrill ersetzt wurde. Auerdem wird die G-Klasse nun in einer neuen Uni-Auenfarbe namens Aquamint angeboten, einem hellen Mintgrn. In puncto Preis startet der G 580 EQ bei 143.669 Euro (zuvor 142.621,50 Euro), wobei der Listenpreis aktuell mit einem Herstellerrabatt auf 129.302 Euro sinkt.
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