Monta veröffentlicht sein Ranking 2025 der leistungsstärksten und zuverlässigsten Elektrofahrzeug-Ladegeräte. Damit will die dänische Softwareplattform für intelligentes E-Auto-Laden detaillierte Einblicke für Hardware-Hersteller, Ladestationsbetreiber (CPOs) und politische Entscheidungsträger liefern.
Basierend auf laut den Angaben mehr als 24 Millionen Live-Ladevorgängen an 260.000 angeschlossenen Ladestationen bewertet das Ranking die Leistung der 50 besten Wechselstrom-Modelle (AC) und der zehn besten Gleichstrommodelle (DC), die hauptsächlich in Europa eingesetzt werden. Der „Monta Performance Score“ wird aus zwei Kernindikatoren berechnet: Die Ladeerfolgsrate und die Verfügbarkeitsrate, die jeweils zu 50 Prozent gewichtet werden.
Mennekes (Amtron Professional) belegt den ersten Platz in den AC-Top-50, gefolgt von den deutschen Marken Technagon (6.), ABL (20. und 46.) und Webasto (45.) sowie dem österreichischen Hersteller Keba (33.), die ebenfalls in der Rangliste vertreten sind. Insgesamt sind sechs deutsche und österreichische Ladegeräte in den AC-Top-50 vertreten.
Casper Rasmussen, CEO und Mitbegründer von Monta: „Die Elektrifizierung der Mobilität wird nur dann erfolgreich sein, wenn das Vertrauen in das Ladeerlebnis absolut ist. Die Verfügbarkeit der Hardware reicht nicht aus – was zählt, ist, wie sich Ladegeräte in der Praxis, jeden Tag und für jeden Fahrer bewähren. Mit diesem Ranking wollen wir die Branche auf gemeinsame Leistungsstandards ausrichten, die auf Daten basieren und darauf abzielen, die Ergebnisse für alle Beteiligten zu verbessern: Hersteller, Betreiber und Nutzer.“
Wechselstrom-Ladestationen
In der heutigen Ladelandschaft machen Wechselstrom-Ladestationen (AC) den Großteil der Ladepunkte in Europa aus und werden in privaten und gewerblichen Parkhäusern eingesetzt. Sie sind zwar langsamer als Gleichstrom-Schnellladegeräte (DC), bieten jedoch eine zuverlässige und kostengünstige Lösung für das tägliche Aufladen. In der AC-Rangliste 2025 von Monta liegt Mennekes (Amtron Professional, Deutschland) mit einer Punktzahl von 94,65 auf dem ersten Platz, gefolgt von Etrel (Inch Pro, Slowenien) mit 93,58 und Zaptec (Pro, Norwegen) mit 93,51.
Die schwedische Marke Nexblue platziert zwei Modelle in den Top 10 – Edge (4., 93,36) und Edge 2 (10., 91,93) – neben Easee mit Charge (5., 93,01) und Home (8., 92,50). Der Abstand zwischen dem ersten und dem zehnten Platz beträgt 2,72 Punkte, zwischen dem ersten und dem 25. Platz 4,49 Punkte, was laut Monta die hohe Konsistenz der Spitzenmodelle widerspiegelt.
Unter den deutschen und österreichischen Herstellern führt Mennekes mit einer Punktzahl von 94,65 die Gesamtwertung an. Technagon (TEP4) belegt mit 92,74 den 6. Platz. ABL platziert zwei Modelle unter den Top 50, mit seinem eMH3 auf Platz 20 (90,52) und dem eM4 auf Platz 46 (88,06). Die P30 X-Series des österreichischen Herstellers Keba liegt mit 89,65 auf Platz 33 und das Modell Webasto Next mit 88,29 auf Platz 45.
Gleichstrom-Ladestationen
Gleichstrom-Ladestationen (DC) ermöglichen das schnelle Laden von Elektrofahrzeugen und reduzieren die Ladezeiten im Vergleich zu Wechselstrom (AC) erheblich. Die Leistungserwartungen in diesem Segment sind höher und die technische Komplexität größer.
In der Top-10-DC-Rangliste von Monta für 2025 belegt Alpitronic (HYC 400, Italien) mit einer Punktzahl von 96,54 den ersten Platz. Alpitronic ist mit fünf Modellen in den Top 10 vertreten (1., 2., 3., 4. und 7.), wobei HYC 200 (96,46) und HYC 300 (95,16) die Plätze 2 und 3 belegen. Kempower ist zweimal in den Top 10 vertreten, mit der C-Series (Finnland) auf Platz 5 mit 93,85 und der S-Series auf Platz 8 mit 91,51. Das Modell espresso&charge der Schweizer Marke EVTec AG belegt mit 91,03 den 9. Platz.
Die Punktzahlen der Top 10 der Gleichstromladegeräte (DC) reichen von 96,54 bis 91,02, was einer Differenz von 5,52 Punkten entspricht und Monta zufolge den wettbewerbsintensiven und technisch anspruchsvollen Charakter des Schnellladesegments widerspiegelt.
„EV-Fahrer beurteilen die Leistung nicht anhand der technischen Daten, sondern anhand der Ergebnisse. Wenn wir ein reibungsloses, skalierbares Ladeerlebnis wollen, müssen wir auf gemeinsamen Standards aufbauen und die Lücke zwischen Daten, Design und Bereitstellung schließen“, so Monta-CEO Casper Rasmussen.
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