IG Metall: „Teslas Zeitspiel vor Gericht zerstört Vertrauen in Rechtsstaat“

®
Çok Okunanlar

4. Alfisti Nation Buluşması’na 500’ün üzerinde katılımcı bekleniyor

Otomotiv dünyasında kendi kullanıcı topluluğuna sahip sayılı markalardan biri olan Alfa Romeo’nun Türkiye’deki tutkunlarını tek çatı altında buluşturan Alfisti Nation,...

Offroad 4. Ayak Samsun Vezirköprü’de…

PETLAS 2026 Türkiye Offroad Şampiyonası'nın 4. ayağı Samsun Offroad Yarışı, 24-26 Temmuz tarihleri arasında Samsun Otomobil Spor Kulübü (SAMOSK)...

OMODA 7 ve JAECOO 7 Çeşme Marina’da…

Yenilikçi tasarımı, ileri teknolojileri ve premium yaşam tarzı yaklaşımıyla dikkat çeken OMODA | JAECOO, Türkiye'nin en gözde yaz destinasyonlarından...

Tesla Yaz Sürümü yazılım güncellemesine dahil etti

Tesla, Grok'u Türkiye’de kullanıma sunmaya başladı. Yapay zeka asistanı, uygun araçlara ücretsiz olarak sunulmaya başlanan Tesla Yaz Sürümü yazılım...

Stellantis Yönetim Kadrosunu Güçlendirmeye Devam Ediyor…

Dünyanın en büyük mobilite şirketlerinden Stellantis, yönetim kadrosunu yeni isimlerle güçlendirmeye devam ediyor. Stellantis CEO’su Antonio Filosa'nın büyümeyi hızlandırma...

Türkiye’nin dahil edildiği bir “Made in EU”, Avrupa’yı güçlendirir

OİB, OSD ve TAYSAD, Avrupa Birliği'nin "Made in EU" yaklaşımında Türkiye'nin stratejik ortak olarak değerlendirilmesi ve otomotiv sektöründe Türkiye'den...

TÜVTÜRK İşlem yapmadan önce internet adresini kontrol edin

TÜVTÜRK, araç muayene randevularının ücretsiz olarak alınabildiğini hatırlatarak, araç sahiplerini resmi olmayan internet siteleri ve farklı platformlar üzerinden sunulan...

Die IG Metall zieht ihren Antrag beim Arbeitsgericht Frankfurt/Oder zurück, mit dem sie eine ungehinderte Arbeit ihrer Mitglieder im aktuellen Tesla-Betriebsrat durchsetzen wollte. Damit reagiert sie laut einer Mitteilung auf die erhebliche Verzögerung des Verfahrens.
IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto: „Mit dem Antrag wollten wir bereits Ende 2024 erreichen, dass die Metallerinnen und Metaller im Tesla-Betriebsrat uneingeschränkt die Interessen der Belegschaft vertreten können. Dafür müssen die Pflichtverstöße der managementnahen Betriebsratsvorsitzenden aufhören. Jetzt soll das Gerichtsverfahren dazu aber erst im Mai 2026 nach der Neuwahl des Betriebsrats stattfinden – damit macht es keinen Sinn mehr. Mit seiner Verzögerungstaktik nutzt Tesla die Kapazitätsmängel an Brandenburger Arbeitsgerichten aus. Dieses Zeitspiel vor Gericht zerstört das Vertrauen in den Rechtsstaat.“

Die Überlastung der Brandenburger Arbeitsgerichte erschwere es seit langem, Arbeitnehmerrechte durchzusetzen, erklärt Otto. Selbst Klagen gegen Kündigungen dauerten oft anderthalb Jahre und länger. Dieser Stau an den Arbeitsgerichten höhle Arbeitnehmerrechte aus. Gerade Tesla nutze die Engpässe immer wieder, um Verfahren entscheidend zu verzögern. Der Terminstau an den Arbeitsgerichten sei Folge falscher Einsparungen, die schnellstens rückgängig gemacht werden müssen. Die Situation gebe Tesla und anderen Unternehmen die Möglichkeit, unliebsame und aussichtslose Verfahren so sehr hinauszuzögern, dass die Rechte der Betroffenen auf der Strecke bleiben.
In dem konkreten Fall hatte die IG Metall bereits Ende 2024 beim Arbeitsgericht Frankfurt/Oder einen Antrag auf Amtsenthebung der managementnahen Betriebsratsvorsitzenden gestellt. Dieser zielte vor allem darauf, sie zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für eine Betriebsratsvorsitzende zu bringen. Nach einem gescheiterten Einigungsversuch auf einem Gütetermin hatte das Gericht zur Verhandlung für den 13. November 2025 geladen.
„Verfahren de facto sinnlos geworden“
„Kurz vor dem Termin erklärte der Tesla-Anwalt, er habe eine Terminkollision in seinem Kalender bemerkt. Dabei beschäftigt die von Tesla beauftragte Kanzlei Seitz fast 100 Fachanwälte für Arbeitsrecht, die als Vertretung in Frage gekommen wären“, so die IG Metall. Dennoch habe das Gericht den Termin um ein weiteres halbes Jahr auf Mai 2026 verlegt. Damit sei das Verfahren de facto sinnlos geworden, da der Betriebsrat bei Tesla im Zeitraum März bis Mai ohnehin neu gewählt werde.
„Das Vorgehen der Anwälte des Tesla-Managements ist verantwortungslos“, kritisiert Otto. „Erst sorgt das Unternehmen selbst durch seine Hire-and-Fire-Strategie für eine Flut von Verfahren am Arbeitsgericht Frankfurt/Oder und verschärft damit die ohnehin prekäre Situation an den Brandenburger Arbeitsgerichten. Und dann macht man sich diese Überlastung selbst zunutze und spielt in Verfahren auf Zeit. Verantwortlich sind am Ende nicht die Gerichte, sondern die Politik. Wir fordern die Landesregierung auf, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und schnellstmöglich wieder mehr Kapazitäten an den Arbeitsgerichten zu schaffen.“
Mit dem Antrag zielte die IG Metall darauf, noch in dieser Wahlperiode eine ihrer Ansicht nach wirkungsvolle Vertretung der Belegschaftsinteressen im Tesla-Betriebsrat zu ermöglichen. In dem Betriebsrat stellt die IG Metall die größte Gruppe, aber nicht die Mehrheit. Die haben vier managementnahe Listen, die gemeinsam die Betriebsratsvorsitzende gewählt haben. Diese hat sich nach Auffassung der IG Metall wiederholt über die gesetzlichen Regeln hinweggesetzt, „die eine offene, demokratische Willensbildung im Betriebsrat garantieren und Rechte von Minderheiten sichern sollen“.
Tesla-Werkleiter warnt vor IG Metall
Wenige Monate vor den Betriebsratswahlen in Teslas Elektroauto-Fabrik nahe Berlin hat Werkleiter André Thierig kürzlich erneut in den laufenden Wahlkampf eingegriffen. Tonaufnahmen einer internen Veranstaltung belegen, wie er den möglichen Einfluss der IG Metall mit der Zukunft des Standorts verknüpft. Er stellte infrage, ob Tesla bei einem Wahlerfolg der Gewerkschaft in die Erweiterung der Fabrik investieren wird.
Er könne sich „nicht vorstellen, dass Elon, dass unser Board sich für den Ausbau der Fabrik entscheiden würde, wenn die Wahl mehrheitlich Richtung IG Metall ausfällt“, so Thierig. Entscheidungen über Investitionen würden nicht in Grünheide, sondern vom CEO Elon Musk, dem Finanzchef und dem Vorstand in den USA getroffen. Das US-Management beobachte genau, wie die Belegschaft abstimmt.
Tesla-Chef Musk gilt als gewerkschaftsfeindlich, sein deutscher Werkleiter Thierig unterstützt dies. Dennoch wurde die IG Metall bei der Wahl im März 2024 stärkste Einzelfraktion, während vier weitere Listen eine Mehrheit gegen sie bildeten. Seitdem warnt Thierig immer wieder vor dem Einfluss der Arbeitnehmervertreter und macht sie für Probleme anderer Hersteller verantwortlich.
Das Unternehmen hat Thierig zufolge zwar auch 2025 „Unmengen am Standort investiert“. Konkret sei ein „substanzieller dreistelliger Millionenbetrag“ in den Anlauf neuer Modelle sowie in Automatisierungsprojekte in der Produktion geflossen. Der Werkleiter betonte aber, dass es „immer auch einen gewissen Wettbewerb unter den Standorten“ gebe. Tesla werde langfristig Produktivität und Kosten mit Werken wie Shanghai vergleichen.
„Wenn wir hier am Standort nicht weiter so wettbewerbsfähig produzieren können, wie wir das aktuell tun, würde man sicherlich genau draufschauen, wo man strategisch in Zukunft investiert“, so Thierig. Eine 35-Stunden-Woche sei für ihn daher auch „eine rote Linie, darüber werden wir nie verhandeln“. Damit würde die Wettbewerbsfähigkeit deutlich beeinträchtigt und Produktion könnte ins Ausland verlagern werden.

Automobile Magazine-Germany

Volkswagen-Werk-Emden-MEB-Produktion

Autoverband VDA drängt auf Reformen gegen Standortkrise

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat einen Kommentar zur „anhaltenden Standortkrise“ veröffentlicht. Der VDA fordert...
bmw-i7-60-xdrive

BMW Group liefert 204.295 Elektroautos im ersten Halbjahr 2026 aus (-7,4 %)

Geteiltes Bild im ersten Halbjahr bei BMW: Während der Markt in China und in Ländern...
Die beliebtesten Elektroauto-News der Woche

Die beliebtesten Elektroauto-News der Woche

Ionity belohnt Laden bis 80 Prozent mit kostenlosem Strom Ionity belohnt effizientes Laden: Wer bei 80...
cupra_born

Halbjahresbilanz 2026: Elektroautos treiben den deutschen Pkw-Markt

Der deutsche Pkw-Markt ist im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6 Prozent gewachsen,...
Skoda-Elroq

VW Group liefert 438.500 Elektroautos im ersten Halbjahr 2026 aus (-6 %)

Die Volkswagen Group lieferte im ersten Halbjahr weltweit 4,13 Millionen Fahrzeuge aus. Das waren sechs...
Renault-5-E-Tech-Electric

Renault Group hat eine Million Elektrofahrzeuge in Frankreich produziert

Die Renault Group hat seit 2010 mehr als eine Million Elektrofahrzeuge in Frankreich entwickelt und...
Koenigsegg

Koenigsegg setzt weiter auf Verbrennungsmotor und Hybrid

Christian von Koenigsegg hat im Gespräch mit dem Portal Motor1 die aktuelle Strategie des Hypercar-Herstellers...
VW-ID.3-Neo

Volkswagen plant deutliche Reduzierung von Modellpalette und Komplexität

Volkswagen intensiviert laut der Automobilwoche seine Umbaustrategie durch eine Reduzierung der Modellpalette sowie der Angebotsvielfalt...
BYD_SEAL6_Action_007

BYD trifft bald Entscheidung über zweiten Produktionsstandort in Europa

Der weltweit führende Hersteller von Elektrofahrzeugen BYD steht kurz vor einer Entscheidung über die Übernahme...
Polestar-4

Polestar erzielt mit 30.423 Elektroautos im ersten Halbjahr 2026 neuen Verkaufsrekord

Der schwedisch-chinesische Elektroautobauer Polestar hat im ersten Halbjahr 2026 mit geschätzt 30.423 verkauften Fahrzeugen einen...
Skoda-Elroq

Elektromobilität in Deutschland: Markt- und Absatztrends im 1. Halbjahr 2026

Elektrofahrzeuge setzen im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland ihr starkes Wachstum fort, berichtet das Center...
Geely-EnBW

Geely erweitert Angebot mit EnBW-Starterpaket

Geely Auto erweitert sein Mobilitätsangebot in Deutschland und Europa mit einem Starterpaket der EnBW. Die...
Porsche-Macan-Electric-Coupe

Porsche liefert über 20.000 Elektroautos im ersten Halbjahr 2026 aus

Die Porsche AG hat im ersten Halbjahr in Summe 122.306 Fahrzeuge (Vorjahr 146.391) in Kundenhand...
Schaeffler

Schaeffler AG setzt auf technologieoffene Antriebsstrategie

Thomas Stierle leitet den Geschäftsbereich E-Mobilität bei der Schaeffler AG. Das in Herzogenaurach ansässige Unternehmen...
VW-Werk-Emden

Volkswagen-Vorstand soll Werksschließungen ab 2031 anstreben

Der Vorstand von Volkswagen unter der Leitung von Konzernchef Oliver Blume plant laut dem Spiegel...
Tesla startet Startup-Programm für Akkufertigung in Brandenburg

Tesla startet Startup-Programm für Akkufertigung in Brandenburg

Tesla startet mit der „Cell Giga Challenge“ ein Innovationsprogramm für die Batteriezellfertigung am Standort Grünheide...
VW-ID.3-Fahrzeugwerk-Zwickau

Kreditversicherer: „Motor der deutschen Automobilindustrie stottert gewaltig“

Die deutsche Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Während heimische Hersteller mit sinkenden Verkäufen,...
MG-SolidCore-for-Plug-in-Hybrid+-Models

MG kündigt effizientere, stärkere und leisere Plug-in Hybride an

MG hat einen neuen Technologie-Fahrplan vorgestellt. Er beschreibt unter anderem, wie die einst britische, heute...
Zeekr-X-2023-7-2

Zeekr prüft Markteinführung von Range-Extender-Elektroautos in Europa

Zeekr prüft derzeit die Einführung seiner elektrifizierten Modelle mit sogenanntem Reichweitenverlängerer (Range Extender) für den...
Geely-Manager: „Europa ist für uns ein langfristiger Heimatmarkt“

Geely-Manager: „Europa ist für uns ein langfristiger Heimatmarkt“

Geely Auto tritt mit den Modellen E5 und Starray EM-i auf dem deutschen Markt auf....