Mercedes-Benz stellt in wenigen Tagen die erste elektrische C-Klasse vor. Die batteriebetriebene Version der Mittelklasse-Reihe soll das Segment neu definieren und wurde nach Angaben der Stuttgarter auf Basis von umfassendem Kundenfeedback entwickelt. Im Mittelpunkt stehen Performance und Fahrdynamik, intuitive Intelligenz und Personalisierung sowie Qualitt und Komfort. Kurz vor der Premiere gibt der Hersteller eine Vorschau auf das Interieur.
Der Innenraum ist laut den Designern als Rckzugsort konzipiert und bietet mehr Platz als zuvor. Mercedes-Benz will dort Hochwertigkeit mit digitalen Erlebnissen verbinden und beschreibt eine geschtzte, immersive Atmosphre, die den Fokus auf das Fahrerlebnis legen soll. Mit der neuen elektrischen C-Klasse haben wir alles, was unsere Kundinnen und Kunden an diesem Modell schtzen, auf das nchste Level gebracht, sagt CEO Ola Kllenius.
Die rein elektrische Antriebsarchitektur und ein besonders groes Panorama-Glasdach ermglichen ein neues Makonzept. Dadurch entsteht nach Unternehmensangaben mehr Raum als jemals zuvor. Formen, Materialien, Farben, digitale Technologien, Licht und Sound greifen dabei ineinander und prgen ein multisensorisches Komforterlebnis.
Beim Interieur setzt Mercedes-Benz auf eine breite Auswahl an Materialien und aufwendig ausgearbeitete Details. Schon in der Basisausstattung kommt die neue Ledernarbung Softtorino zum Einsatz. Hinzu kommen Sportsitze in Leder Nappa mit Twisted Diamond-Design, kontrastierenden Nhten sowie bei der AMG Line Mokassin-Nhte an den Seitenwangen. Das Farbkonzept umfasst Schwarz, Beechbraun und Ivorybeige.
Auch metallische Elemente sind prgend fr den Innenraum. Luftausstrmer, Lautsprechergitter, Trgriffe und Schalter fr die elektrische Sitzverstellung verbinden technische Przision mit einer ausgearbeiteten Gestaltung. Fr die Lautsprechergitter nennt Mercedes-Benz erstmals eine horizontale Liniengrafik mit 3D-Relief und Bicolor-Ausfhrung, beim Burmester-3D-Soundsystem bestehen sie aus Edelstahl. Ergnzt wird das Angebot durch Zierelemente von Naturfaser Wabendesign wei offenporig bis zu Holz Fineline Birke und AMG Karbonfaser.
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Die elektrische C-Klasse sei nach dem neuen GLC das zweite Fahrzeug der Welt mit vegan zertifiziertem Interieur, unterstreicht Mercedes. Das Vegan-Paket umfasse smtliche Soft-Touch-Oberflchenmaterialien vom Sitzpolster ber Dachhimmel, Sulen- und Trverkleidungen bis zum Teppich.
Fr Fahrer und Frontpassagiere werden neue Highend-Sitze beworben. Die elektrisch verstellbaren Sitze mit Memory-Funktion lassen sich den Angaben zufolge przise anpassen, eine elektropneumatische Vier-Wege-Lordosensttze untersttzt die natrliche Krmmung der Wirbelsule. Hinzu kommen eine Massagefunktion ber die gesamte Flche der Rckenlehne, Sitzbelftung und 4D-Sound.
Analoge und digitale Gestaltungselemente werden ber ein groes Zierteil zwischen Mittelkonsole und Instrumententafel zusammengefhrt. Dort bildet sich die Bhne fr den neuen MBUX Hyperscreen oder den MBUX Superscreen. Der Hyperscreen reicht fugenlos ber die gesamte Breite des Innenraums. Die Matrix-Backlight-Technologie mit rund 10 Millionen Pixeln und individuell einstellbaren Helligkeitszonen liefert Informationen fr die fahrende Person und Entertainment fr den Frontpassagier.
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Zur Personalisierung stehen zehn hochauflsende Ambient-Styles fr Hyperscreen und Superscreen bereit. Die Farbgebung von Kombiinstrument, Bedienelementen und Ambientebeleuchtung ist darauf abgestimmt. Die optionale Ambientebeleuchtung reicht von der Instrumententafel ber Mittelkonsole und Tren bis zum optionalen Sky Control-Panoramadach – dort erzeugen 162 illuminierte Sterne einen personalisierten Sternenhimmel.
Ergnzt wird das Angebot durch Energizing Comfort mit Klngen, Massage, Licht und verfeinerten Animationen auf dem MBUX Hyperscreen sowie 3D- und 4D-Sound. Die Klimaautomatik soll den Innenraum im Winter ohne Vorklimatisierung bereits kurz nach dem Einsteigen auf Wohlfhltemperatur bringen. Bei einer 20-mintigen Fahrt bei -7 Grad Celsius heizt er laut Mercedes doppelt so schnell auf wie in Modellen mit Verbrennungsmotor. Fr Ruhe im Innenraum sorgen unter anderem Schallisolation vom Vorderbau bis zum Heckwagen, Elastomerlager zwischen Fahrwerk und Karosserie, eine spezielle Auslegung der Elektromotoren und geruschdmmendes Verbundsicherheitsglas in den vorderen Fensterscheiben.
MB.EA (Mercedes-Benz Electric Architecture)
Die technische Basis fr die erste C-Klasse mit reinen Batterieantrieb stellt wie bei der schon verfgbaren neuen Elektro-Generation des SUV GLC die reine Stromer-Plattform MB.EA (Mercedes-Benz Electric Architecture). Vom Auendesign gibt es bisher nur einen Teaser, der vor allem die mit dem elektrischen GLC eingefhrte markante neue Mercedes-Front zeigt.
Die vollelektrische C-Klasse wird als zweites MB.EA-Modell nach dem GLC mit EQ Technologie ber eine 800-Volt-Architektur verfgen. Die Batterie-Limousine wird Berichten zufolge lnger als die sich 4751 Millimeter streckende Verbrenner-C-Klasse sein. Auch deren Breite von 1820 Millimetern soll bertroffen werden. Ein lngerer Radstand und breitere Spurweiten sollen zu einem gerumigeren Innenraum beitragen. Eine Kombiversion der elektrischen C-Klasse soll nicht geplant sein. Mercedes-Kunden mit Interesse an einem E-Kombi sollen zur Shooting-Brake-Ausfhrung des neuen CLA mit EQ Technologie greifen.
Der Antrieb der C-Klasse mit EQ Technologie soll weitgehend mit dem des neuen elektrischen GLC bereinstimmen. Den SUV-Kunden steht zum Marktstart das leistungsstrkste Modell zur Verfgung: Der 360 kW/490 PS starke GLC 400 4Matic mit EQ Technologie, der nach WLTP-Norm bis zu 713 Kilometer Reichweite bietet. Von 0 auf 100 km/h soll es in 4,3 Sekunden gehen, bei Tempo 210 ist Schluss. Der Verbrauch wird angegeben mit 14,9 18,8 kWh/100 km. Vier weitere Modelle sollen auf den GLC 400 4Matic mit EQ Technologie folgen.
Die schlankere und aerodynamisch effizientere C-Klasse drfte schneller und sportlicher als das Elektro-SUV fahren, jedoch etwas sparsamer sein und je nach Variante bis zu 800 Kilometer pro Ladung schaffen. Wir wollten ein Auto, das sich leichtfig anfhlt, aber dennoch den gewohnten Komfort der aktuellen C-Klasse bietet, hat Ingenieur Ewald Dirks erklrt. Das Ziel war, dass der Fahrer das durch den Umstieg auf Elektroantrieb bedingte Mehrgewicht kaum sprt. Im Vergleich zur C-Klasse mit Verbrennungsmotor ist das eine ganz andere Liga. Auerdem ist die Bandbreite zwischen der sportlichsten und der komfortabelsten Einstellung deutlich grer.
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