Der Gewinn von Mercedes-Benz ist im zurückliegenden Jahr um knapp die Hälfte eingebrochen. Im Vergleich zu 2024 ist das Konzernergebnis 2025 um rund 49 Prozent von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro gesunken.
Für die schwächeren Zahlen verantwortlich sind laut Mercedes-Benz hauptsächlich äußere Faktoren. So verursachten allein die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle nach Angaben von Finanzchef Harald Wilhelm Kosten in Milliardenhöhe. Zusammen mit dem gesunkenen Absatz in China und dem Verkauf von weniger teuren Modellen im Gesamtmix ergaben sich zusätzliche Belastungen von fast sechs Milliarden Euro. Auch der starke Euro drückt auf den Gewinn, er steht für Mehrausgaben in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.
Mercedes hat auf die Herausforderungen des Marktes mit einem Sparprogramm und höherer Effizienz in der Produktion reagiert. Nach Angaben des Konzerns sind durch den Personalabbau und andere Maßnahmen im vergangenen Jahr die Kosten um mehr als 3,5 Milliarden Euro gesunken. Allerdings musste man für Abfindungen hohe Rückstellungen bilden. Allein 2025 waren dies laut der Automobilwoche rund 1,2 Milliarden Euro im Bereich Pkw, im Konzern 1,6 Milliarden Euro.
„In einem dynamischen Marktumfeld lagen unsere finanziellen Ergebnisse im Rahmen unserer Prognose, getragen von einem klaren Fokus auf Effizienz, Geschwindigkeit und Flexibilität“, so CEO Ola Källenius. „Wir sind bereit für das Jahr 2026: Die Markteinführung von mehr als 40 neuen Modellen in nur drei Jahren wird nochmals beschleunigt. Die starke Nachfrage nach dem neuen CLA, dem neuen GLC und der neuen S-Klasse zeigt, dass unsere Kunden von unseren neuen Produkten begeistert sind. Mit einem klaren Plan und einem sehr wettbewerbsfähigen Produktportfolio treiben wir unsere Transformation konsequent voran.“
Die Absatzzahlen des zurückliegenden Jahres hat der schwäbische Autohersteller schon im Januar bekannt gegeben. Die Mercedes-Benz Group verkaufte demnach 2025 insgesamt 2.160.000 Pkw und Vans, darunter waren 197.300 rein elektrische Fahrzeuge (-4 %).
Automobile Magazine-Germany


























