Der Ausbau der Ladeinfrastruktur fr Elektromobilitt verluft in Deutschland schneller als die Verbreitung von Elektroautos. Zu diesem Ergebnis kommt der neue, noch nicht verffentlichte Elektromobilittsmonitor des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
Demnach waren ffentliche Ladepunkte im Jahr 2025 im Durchschnitt nur zu zwlf Prozent gleichzeitig belegt, berichtet die Automobilwoche.
In der Studie heit es: Die geringe zeitgleiche Belegung zeigt, dass der Ausbau des Ladeangebots weiter deutlich vor dem Hochlauf der vollelektrischen Pkw liegt. Die vom Verband erhobenen Zahlen weisen damit auf eine geringe gleichzeitige Auslastung der ffentlichen Ladepunkte hin.
Die Daten zur durchschnittlichen zeitlichen Belegung stammen von den Mitgliedsunternehmen des BDEW. Der Verband vertritt in Deutschland die Interessen der Versorgungsunternehmen, darunter wichtige Energieerzeuger und Ladenetzbetreiber. Auf Grundlage dieser Zahlen ist kein offensichtlicher Mangel an ffentlich zugnglichen Ladesulen erkennbar.
Zum Stichtag 1. Januar 2026 gab es in Deutschland 200.830 ffentliche Ladepunkte. Innerhalb eines Jahres nahm ihre Zahl damit um mehr als 22 Prozent zu. Fast jeder fnfte Ladepunkt, also 19 Prozent, ermglicht ultraschnelles Laden mit einer Leistung von mindestens 150 Kilowatt. Weitere 6,5 Prozent der Ladepunkte bieten Schnellladen mit einer Leistung zwischen 22 und 150 Kilowatt.
Die Energie- und Ladebranche liefert: Seit Jahren investiert sie im Vertrauen auf stabile Rahmenbedingungen in den Ausbau des Ladeangebots und hat diese deutlich ber den aktuellen Bedarf ausgebaut, so BDEW-Hauptgeschftsfhrerin Kerstin Andreae.
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