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ADAC-Winterreifentest in XXL mit 31 Profilen 

Çok Okunanlar

31 Profile in der Abmessung 225/40 R18 traten im großen ADAC-Winterreifentest 2025 gegeneinander an. Wie inzwischen seit zwei Jahren üblich, floss neben den Resultaten auf nasser, verschneiter und trockener Piste auch wieder die sogenannte „Umweltbilanz” zu 30 Prozent in die Gesamtbewertung der Profile mit ein. Letztere betrachtet neben Faktoren wie Abrieb, Effizienz und Geräusch vor allem die prognostizierte Laufleistung eines Reifens, wobei insbesondere die Premium-Akteure in dieser Hinsicht punkten können. Aus dem Quality-Segment fahren lediglich der Ceat WinterDrive und der Maxxis PremitraSnow WP6 in puncto Umweltbilanz mit einigen Premiumvertretern auf Augenhöhe, während dies im großen Budget-Pool nur dem Tomket Snowroad Pro 3 sowie dem Star Performer Stratos UHP gelingt. 
Goodyear Ultragrip Performance 3 fährt an die Spitze
Die fahrerischen Disziplinen absolvierte das ADAC-Team in Italien bei Bridgestone (Trocken), in Hannover bei Continental (Nässe/Eis) und im Norden Finnlands bei Testworld (Schnee). Über alle Untergründe hinweg gute Leistungen zu zeigen, gelingt nur den sechs Premium-Gummis, die damit auch alle insgesamt im Wertungskorridor „gut” landen. Mit dem Ultragrip Performance 3 (Note 2,0) gelingt Goodyear der Sprung an die Spitze. Der Michelin Alpin 5 (Note 2,1) und der Bridgestone Blizzak 6 (Note 2,2) komplettieren das Podium und reihen sich damit knapp vor dem Dunlop Winter Sport 5, dem Hankook Winter i*cept Evo3 W330 (je Note 2,4) und dem Continental WinterContact TS870 P (Note 2,5) ein. Der Michelin-Reifen erweist sich hierbei als Trocken-Spezialist, während der Goodyear-Pneu die Nässewertung dominiert. 
Schneekönig – unter den empfehlenswerten Kandidaten – wird der Kleber Krisalp HP3 (Note 2,6), der die Riege der „befriedigenden” Reifen auf Rang 7 anführt. Ihm folgen überwiegend Quality-Profile, wobei der Momo W-20 North Pole (Note 2,7/Platz 8) und der Matador MP93 Nordicca (Note 3,0/Platz 11) als beste Budget-Reifen positiv hervorstechen. Mit Falken, Kumho, Linglong, Nexen, Sailun oder Yokohama fehlen derweil einige Marken, die in der jüngeren Vergangenheit bereits das ein oder andere Highlight in einschlägigen Reifentests setzen konnten. 

Modell

Trocken
Nass
Winter
Fahrsicherheit¹
Umweltbilanz
Kategorie

Gesamturteil

Goodyear UltraGrip Performance 3
2,5
1,8
2,2
2,1
1,7
P
2,0 – gut

Michelin Pilot Alpin 5
1,9
2,3
2,1
2,1
2,0
P
2,1- gut

Bridgestone Blizzak 6
2,1
2,1
2,5
2,2
2,3
P
2,2- gut

Dunlop Winter Sport 5
2,5
2,4
2,4
2,4
2,3
P
2,4- gut

Hankook Winter i*cept evo3 W330
2,3
2,3
2,6
2,6
1,9
P
2,4- gut

Continental WinterContact TS 870 P
2,4
2,3
2,6
2,6
2,2
P
2,5- gut

Kleber Krisalp HP3
2,4
2,7
1,9
2,7
2,5
Q
2,6- befriedigend

Nokian Tyres Snowproof P
2,8
2,7
2,8
2,8
2,5
Q
2,7- befriedigend

Momo W-20 North Pole
2,7
2,4
2,7
2,7
2,8
B
2,7- befriedigend

Ceat WinterDrive
3,0
2,9
2,0
3,0
2,2
Q
2,8- befriedigend

Matador MP93 Nordicca
3,2
3,0
2,6
3,2
2,6
B
3,0- befriedigend

Uniroyal WinterExpert
3,3
2,2
2,8
3,3
2,4
Q
3,0- befriedigend

Fulda Kristall Control HP2
3,4
2,8
2,5
3,4
2,4
Q
3,1- befriedigend

Semperit Speed-Grip 5
3,3
2,1
2,6
3,3
2,8
Q
3,2- befriedigend

GT Radial WinterPro 2 Sport
3,3
3,1
2,8
3,3
3,0
Q
3,2- befriedigend

Giti GitiWinter W2
3,5
2,6
3,2
3,5
3,1
Q
3,4- befriedigend

Point S Winter S
3,6
2,8
2,5
3,6
2,4
B
3,6 – ausreichend

Firestone Winterhawk 4
3,6
2,6
2,2
3,6
2,7
Q
3,6 – ausreichend

Maxxis Premitra Snow WP6
3,7
3,0
2,9
3,7
2,3
Q
3,7 – ausreichend

Apollo Aspire XP Winter
4,1
2,6
2,7
4,1
2,7
Q
4,1 – ausreichend

Radar Dimax Winter
3,4
4,6
2,3
4,6
2,9
B
4,6 – mangelhaft

Nankang Winter Activa 4
4,8
3,0
5,2
5,2
3,7
B
5,2 – mangelhaft

Landsail Winter Lander
4,0
2,6
5,3
5,3
2,8
B
5,3 – mangelhaft

Petlas SnowMaster 2 Sport
5,3
3,4
5,1
5,3
2,9
B
5,3 – mangelhaft

Imperial Snowdragon UHP
2,9
5,4
3,1
5,4
2,4
B
5,4 – mangelhaft

Tomket Snowroad Pro 3
3,9
5,5
2,6
5,5
2,0
B
5,5 – mangelhaft

Star Performer Stratos UHP
3,5
5,5
2,7
5,5
2,3
B
5,5 – mangelhaft

Goodride SW608
3,6
5,5
3,6
5,5
2,8
B
5,5 – mangelhaft

Evergreen EW66
4,8
5,5
4,7
5,5
2,9
B
5,5 – mangelhaft

CST Medallion Winter WCP1
3,5
3,0
5,5
5,5
3,0
B
5,5 – mangelhaft

Syron Everest 2
5,0
5,5
1,4
5,5
3,2
B
5,5 – mangelhaft

¹Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend), Gewichtung Fahrsicherheit 70 Prozent (mit Trocken/Nass/Winter je ein Drittel), Umweltbilanz 30 Prozent
Maxxis und Apollo mit Problemen auf trockener Piste
Vier Kandidaten sind derweil nur „ausreichend” und können daher laut ADAC nicht empfohlen werden. Neben dem Point S Winter S gilt das auch für die Quality-Profile Firestone Winterhawk 4, Maxxis PremitraSnow WP6 und Apollo Aspire XP Winter. Bei dem Quartett sind es jeweils die wenig überzeugenden Trockenleistungen, die als Gesamtnote durchschlagen und bessere Einstufungen verhindern. Vor allem bei Maxxis und Apollo entsprechen diese Resultate wohl kaum dem eigenen Anspruch. 
Dahinter folgt dann die große Gruppe der „mangelhaften” Reifen, die – bedingt durch die hohe Anzahl an Budget-Profilen im Testfeld – für so viele Durchfaller im ADAC-Test wie noch nie sorgt. Mit Blick auf diese günstigen Gummis schreibt der ADAC in seinem Fazit: „Fast alle Produkte schaffen es nicht, den Zielkonflikt zwischen trockenen, nassen und winterlichen Bedingungen aufzulösen. Elf der Budget-Reifen zeigen bei mindestens einer Fahraufgabe so schlechte Leistungen, dass sie als mangelhaft eingestuft werden müssen. Bei diesen Produkten besteht für Autofahrer ein absolutes Sicherheitsrisiko.” Besonders ins Auge fällt der Syron Everest 2, der „sehr gute” Leistungen bei winterlichen Bedingungen zeigt (Note 1,4), dafür aber jegliche Ausgewogenheit vermissen lässt und nass wie trocken zu den schwächsten Reifen im Testfeld zählt. Beim Nassbremsen (aus 80 km/h) hat der Syron-Reifen noch mehr als 45 km/h auf dem Tacho, wenn der Primus von Goodyear bereits steht (Details siehe Grafik). 
Für den ADAC steht nach seinem diesjährigen Winterreifentest fest: „Günstig heißt oft auch gefährlich.” Weiter schreiben die Experten: „Der ADAC empfiehlt, dass Autofahrer in winterlichen Regionen das Geld für einen hochwertigen Reifen investieren sollten, denn wer bei der Anschaffung spart, der spart meist auch bei der Sicherheit. Für Gelegenheitsfahrer in gemäßigten Gegenden können einige günstigere Reifen in Frage kommen. Wer nur selten in winterliche Bedingungen gerät und das Auto dann auch einmal stehenlassen kann, könnte auch mit einem guten Ganzjahresreifen gut beraten sein.”
Rund 15 Meter Bremsweg liegen zwischen dem Top-Bremser Goodyear Ultragrip Performance 3 und dem Schlusslicht Syron Everest 3. Foto: ADAC

Germany

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