Der Hochlauf der Elektromobilitt in Deutschland hat im vergangenen Monat deutlich an Dynamik gewonnen. Inmitten der Debatten ber steigende Preise fr Diesel und Benzin wurden fast 71.000 Elektroautos neu zugelassen. Das entspricht einem Anstieg von 66,2 Prozent im Vergleich zum Mrz 2025. Auch gegenber dem Vormonat Februar, in dem knapp 43.000 Vollstromer neu zugelassen wurden, fiel das Wachstum deutlich aus.
Parallel dazu stieg auch der Anteil von Elektroautos an den gesamten Neuzulassungen. Nachdem dieser im Februar bei 22 Prozent gelegen hatte, erreichte er im Mrz 24 Prozent. Im Vergleich zum Mrz 2025, als der Anteil noch bei 16,8 Prozent lag, zeigt sich ebenfalls ein deutlicher Zuwachs.
Das Beratungsunternehmen EY fhrt die Entwicklung unter anderem auf staatliche Frdermanahmen zurck. Jetzt zeigt die neue E-Frderung von bis zu 6.000 Euro Wirkung, teilte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mit. Mit 71.000 neu zugelassenen E-Autos lag der Absatz auf dem hchsten Stand seit August 2023 damals waren es sogar 87.000 E-Autos.
Fr den weiteren Jahresverlauf erwartet EY-Experte Constantin Gall eine anhaltende Wachstumsdynamik. Er hlt einen Marktanteil von 25 Prozent fr mglich. Im ersten Quartal lag dieser Anteil bei 22,8 Prozent.
Gleichzeitig betont Gall, dass sich die Mehrheit der Neuwagenkufer weiterhin fr Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor entscheide. Daran wird sich bis auf weiteres auch nichts ndern trotz hoher Spritpreise, trotz milliardenschwerer staatlicher Frderung und trotz neuer E-Modelle mit besseren Reichweiten und Ladezeiten, glaubt er. Fr viele Menschen passe ein Elektroauto nach wie vor nicht zu ihrem Alltag und ihren individuellen Gewohnheiten.
Insgesamt wurden im Mrz 294.161 Autos in Deutschland neu zugelassen, was einem Anstieg von 16 Prozent gegenber dem Vorjahresmonat entspricht. Im ersten Quartal lag das Plus bei 5,2 Prozent. Die Rahmenbedingungen bleiben aber schlecht und daran wird sich vorerst wohl auch nichts ndern, so Gall. Die Konjunktur schwchele, immer neue geopolitische Krisen und kriegerische Auseinandersetzungen drckten massiv auf die Stimmung, die Arbeitslosigkeit steige. Eine Trendwende sei derzeit nicht in Sicht.
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