Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben in einer gemeinsamen Erklrung dazu aufgerufen, den ehrgeizigen Kurs zugunsten von Elektroautos beizubehalten. Die Unterzeichnerstaaten Frankreich, Spanien, Portugal, die Niederlande, Luxemburg und Schweden bezeichneten eine Beeintrchtigung des CO-Reduktionsgesetzes im Automobilsektor als strategischen Fehler.
Die aktuelle Energiekrise zeige ganz deutlich, dass die Verringerung der europischen Abhngigkeit von fossilen Brennstoffen eine absolute Notwendigkeit ist, betonten die Unterzeichnerlnder laut der Zeit. Sie verwiesen auf Preissteigerungen von l und Gas infolge des Iran-Kriegs.
Die Unterzeichner fordern, dass Spielrume fr Hersteller bei den CO-Zielen streng begrenzt bleiben mssen. Dies solle verhindern, dass der bereits laufende industrielle Wandel zur Elektrifizierung der Autobranche verlangsamt wird.
Zuvor hatte die EU-Kommission im Dezember vergangenen Jahres auf Druck Deutschlands vorgeschlagen, auf das Verkaufsverbot fr neue Autos mit Auspuffemissionen ab 2035 zu verzichten. Ziel dieser Manahme sei es, der Industrie mehr Flexibilitt zu verschaffen. Anstelle eines Verkaufsverbots sieht der Vorschlag vor, dass Autobauer die CO2-Emissionen im Vergleich zu 2021 um 90 Prozent senken und die verbleibenden zehn Prozent Emissionen ausgleichen mssen.
Die sieben Unterzeichnerstaaten knnen im Rat der EU-Lnder eine Sperrminoritt bilden. Das Bro der franzsischen Umweltministerin Monique Barbut, von der die Initiative ausging, erklrte: Wir sind genug, um den Text zu verzgern oder gar zu blockieren.
Automobile Magazine – Germany
2026-06-08 17:49:00






















