Das Bundesumweltministerium (BMUKN) hat besttigt, dass sich die Freischaltung des Antragsportals fr die neue Elektroauto-Kaufprmie verzgert. Statt wie ursprnglich geplant am 1. Mai 2026 soll die Plattform nun erst im Laufe des Monats starten. Eine Sprecherin rumte gegenber dem Fachmedium Kfz Betrieb ein, der Termin sei zu sportlich gewesen. Konkrete Grnde fr die Verzgerung nannte das Ministerium nicht.
Ein zentrales Problem liegt offenbar darin, dass die detaillierten Frderbedingungen weiterhin fehlen. Diese waren ursprnglich bereits fr Ende Februar angekndigt worden. Solange die Kriterien nicht feststehen, knnen auch keine Antrge gestellt werden. Derzeit werden die finalen Regelungen intern abgestimmt und sollen anschlieend dem Bundesrechnungshof zur Prfung vorgelegt werden.
Offen ist unter anderem, welche Voraussetzungen Plug-in-Hybride und teilelektrische E-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor als Range Extender erfllen mssen, um frderfhig zu sein. Diskutiert wird insbesondere die Mindestreichweite im rein elektrischen Betrieb, die im Januar mit 80 Kilometern angegeben worden war. Neben nur mit Batterie betriebenen Fahrzeugen sollen auch diese Antriebsarten in das Frderprogramm einbezogen werden.
Bekannt sind bislang nur die im Januar vorgestellten Eckpunkte. Demnach betrgt die Basisfrderung 3000 Euro fr vollelektrische Autos sowie 1500 Euro fr Plug-in-Hybride und Range-Extender-Stromer. Die Prmie kann durch Faktoren wie Kinder im Haushalt oder ein niedriges Einkommen steigen. Maximal sind 6000 Euro fr batterieelektrische Fahrzeuge sowie 4500 Euro fr die anderen Antriebsformen vorgesehen.
Die Einkommensgrenze fr die Frderung liegt bei 80.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen und kann durch Kinder im Haushalt auf bis zu 90.000 Euro steigen. Die Frderung soll rckwirkend zum 1. Januar 2026 gelten.
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