Der chinesische Hersteller von reinen Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen BYD war im letzten Jahr erstmals der führende Verkäufer von nur mit Batterie betriebenen Pkw. Doch gleich im ersten Monat des neuen Jahres muss das Unternehmen schlechte Zahlen melden: Im Januar wurden fast ein Drittel weniger Fahrzeuge verkauft als noch ein Jahr zuvor. Es ist schon der fünfte schwächelnde Monat nacheinander.
Die Verkäufe sanken im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30,1 Prozent auf 210.051 Fahrzeuge, wie der chinesische Stromer-Hersteller in einer Börsenmitteilung erklärt. Einen Grund für den Rückgang nannte das Unternehmen aus China nicht. BYD kämpft aber mit externen Unsicherheiten und einem harten Preiskampf auf dem Heimatmarkt. Vor diesem Hintergrund wurde auch die Produktion gedrosselt und ging um 29,1 Prozent zurück.
Lichtblick blieb das Auslandsgeschäft mit 100.482 exportierten Autos im Januar. Für das Gesamtjahr peilt BYD im Export ein Ziel von 1,3 Millionen Fahrzeugen an. Dies entspräche einem Plus von 24 Prozent gegenüber 2025, liegt allerdings unter den ursprünglich in Aussicht gestellten bis zu 1,6 Millionen.
Um die globale Präsenz zu stärken, soll in diesem Jahr unter anderem ein neues Werk in Ungarn in Betrieb gehen. Im vergangenen Jahr hatte BYD vor allem auch dank starker Auslandsverkäufe Tesla als weltweit größten Anbieter von Elektroautos abgelöst.
BYD verkauft Pkw unter der Kernmarke sowie über die Premiummarke Denza und die Luxusmarke Yangwang. Das Unternehmen bietet zudem elektrische Nutzfahrzeuge wie Lkw und Busse an.
Zum Artikel Chinesischer Elektroautobauer BYD: Absatz bricht zum Jahresauftakt ein auf ecomento.de
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