Der chinesische Fahrzeughersteller Changan will innerhalb der nächsten zwei Jahre Elektroautos seiner Marken Avatr und Nevo nach Europa bringen. Das Unternehmen erwägt zudem, leichte Nutzfahrzeuge zu exportieren. Das sagte der globale Designchef der Nachrichtenagentur Reuters Ende zurückliegenden Jahres.
Bei ausreichender Nachfrage könnten auch Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge unter der Marke Changan verkauft werden, erklärte Klaus Zyciora gegenüber der Nachrichtenagentur in einem Interview. „Wir werden die Lage bei den Verbrauchern sondieren und sehen, wie wettbewerbsfähig unsere Angebote sein können“, so Zyciora. „Aber in naher Zukunft werden viele Produkte auf den Markt kommen.“
Anfang 2025 hatte Changan angekündigt, in diesem Jahr den Verkauf in zehn europäischen Märkten aufzunehmen. Bislang hat das Unternehmen sein Elektro-SUV Deepal S07 auf den Markt gebracht, demnächst soll das kleinere Modell Deepal 05 EV folgen. Changan plant dem Bericht zufolge den Bau einer Fabrik in Europa, um den Absatz auf dem Kontinent zu unterstützen.
Wie Zyciora in dem Interview bekräftigte, sollen auch die Marken Avatr und Nevo in Europa an den Start gehen. Avatr richtet sich an eine Zielgruppe, die als „New Era Pioneers“ beschrieben wird: „Design- und Technikbegeisterte, die grenzüberschreitende Ästhetik, persönlichen Ausdruck und eine authentische Verbindung zwischen Technologie und menschlichen Werten suchen. Für sie bietet Avatr seelenvolle Systeme statt nur smarter Produkte.“ Wann genau man in Europa starten will, spezifiziert das Unternehmen nicht. In Deutschland ist Avatr bereits mit einem „Global Design Center“ in München vor Ort aktiv.
Nevo umfasst eine wachsende Palette von rein elektrischen Modellen und E-Autos mit kompaktem Verbrennermotor als Stromgenerator. Changan positioniert Nevo als global ausgerichtete, preislich attraktive und technologisch moderne Marke mit Smart-Fahrfunktionen.
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