Die Bundesregierung will in Kürze die Details zur angekündigten neuen Förderung des Kaufs von Elektroautos und Plug-in-Hybriden vorlegen. Im Automobilhandel überwiegt laut dem Portal Autohaus.de Skepsis.
Verraten wurde bisher, dass die staatliche Prämie rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 für Privatkunden gelten und für rein batterieelektrische Fahrzeuge sowie Plug-in-Hybride gewährt werden soll. Die Subvention beträgt mindestens 3.000 Euro, bis zu 5.000 Euro gibt es für Familien mit Kindern.
Nur 30 Prozent der von Autohaus.de befragten Händler beurteilen die kommende Prämie grundsätzlich positiv. Fast ein weiteres Drittel enthält sich einer Bewertung. 35 Prozent sehen die Förderung als ungeeignet an, um den E-Auto-Absatz spürbar anzukurbeln. 45 Prozent der Befragten erwarten, dass die neue staatliche Stromer-Unterstützung ihrem Geschäft zumindest kurzfristig zugutekommen könnte. 10 Prozent sehen überwiegend negative Effekte.
68 Prozent der Umfrageteilnehmer zeigen sich darüber enttäuscht, dass zunächst nur Neuwagen bezuschusst werden sollen. Jeweils 58 Prozent plädieren für eine Einbeziehung von Stromern bis zu 14 Monaten oder bis zu drei Jahren. 39 Prozent sind dafür, nur Pkw zu fördern, die bisher noch keine staatliche Prämie erhalten haben.
Die Abwicklung der Förderung soll wie die bis Ende 2023 gewährte frühere E-Auto-Kaufprämie „Umweltbonus“ wieder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) organisiert werden. 56 Prozent der Teilnehmer der Automobilhandel-Umfrage halten das BAFA für die richtige Stelle.
30 Prozent der befragten Händler registrieren bereits spürbare Auswirkungen der angekündigten Prämie auf ihr aktuelles Verkaufsgeschäft, etwa in Form von Kaufzurückhaltung. Drei Viertel rechnen mit negativen Effekten auf die Restwerte, sollte die Förderung wie angekündigt umgesetzt werden. „Aus Sicht des Handels wird es höchste Zeit, dass die Politik die offenen Fragen zur E-Auto-Prämie zügig beantwortet“, so Autohaus.de.
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