Die Elli Mobility GmbH ermöglicht jetzt Zugang zu mehr als 1.000.000 öffentlichen Ladepunkten in 28 europäischen Ländern. Damit betreibt die Volkswagen-Konzerntochter eigenen Angaben zufolge eines der größten interoperablen Ladenetzwerke Europas. Innerhalb der vergangenen 24 Monate sei das Netzwerk um über 50 Prozent gewachsen.
„Mit dieser Entwicklung positionieren wir uns im europäischen Wettbewerbsumfeld auf Augenhöhe mit anderen großen Mobilitäts- und Ladeanbietern. Eine Million Ladepunkte sind für uns ein strategischer Referenzwert innerhalb des europäischen E-Mobilitätsmarktes. Entscheidend ist, dass diese Infrastruktur für Kundinnen und Kunden zuverlässig, digital, transparent und wirtschaftlich nutzbar ist. Mit Elli Mobility bündeln wir Lade- und Tankdienstleistungen sowie tarifbasierte Angebote für Privatkunden, ebenso wie für gewerbliche Flotten in einer digitalen Plattform“, sagt Joschi Jennermann, CEO Elli Mobility GmbH.
Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Europa schreitet voran. In Deutschland ist die Zahl öffentlich zugänglicher Ladepunkte im Jahresvergleich zuletzt um rund 17 Prozent gestiegen. Besonders stark wächst das HPC-Segment (High Power Charging). Elli konnte ihr Netzwerk dabei innerhalb von zwei Jahren um rund 55 Prozent erweitern – von rund 650.000 Ladepunkten auf zunächst 900.000 im Sommer 2025 und nun auf über 1.000.000 Ladepunkte in 28 Ländern.
Mit der Elli-App und der Charge&FuelCard erhalten Privat- und Geschäftskunden grenzüberschreitenden Zugang zu einem laut dem Unternehmen der größten betreiberunabhängigen Ladenetzwerke Europas. Mit der kürzlich erfolgten Anbindung Portugals decke man nun sämtliche europäische Kernmärkte ab. Aktuell befinden sich in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden die Hälfte aller öffentlichen Ladepunkte in der EU (inkl. Großbritannien, Norwegen, Island, Schweiz, Türkei und Liechtenstein).
Schnellladeinfrastruktur „maßgebliche Voraussetzung“ für E-Mobilität
„Für einen schnelleren Hochlauf der Elektromobilität ist der flächendeckende Ausbau der Schnellladeinfrastruktur die maßgebliche Voraussetzung. Allein im Elli Netzwerk sind vor diesem Hintergrund in den vergangenen zwölf Monaten über 31.000 Schnellladepunkte angebunden worden“, heißt es von Volkswagen.
Der Hochlauf der Elektromobilität bleibe eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, so der Autokonzern. Eine flächendeckend verfügbare Ladeinfrastruktur – sowohl in ausreichender Anzahl als auch mit verlässlicher Qualität – sei dabei ein zentraler Erfolgsfaktor. Für viele Kunden stelle sie weiterhin ein entscheidendes Kriterium für oder gegen den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug dar.
Neben der reinen Anzahl der Ladepunkte rücke zunehmend auch die Qualität des Ladeerlebnisses in den Fokus. Elli unterstreicht hier die Bedeutung seines „Selected Partner Network“: Einem kuratierten Netzwerk europäischer Ladepunktbetreiber, die nach klar definierten Qualitätskriterien ausgewählt werden. Dazu zählen eine effektive Hochleistungs-Ladeinfrastruktur, eine hohe Betriebszuverlässigkeit sowie zusätzlicher Vor-Ort-Komfort wie Gastronomieangebote, Sanitäranlagen oder Aufenthaltsmöglichkeiten.
Als europaweiter Mobility Service Provider (eMSP) agiert die Konzerntochter Elli nicht als eigener Ladepunktbetreiber. Aufbau, Betrieb und Preisgestaltung der Ladepunkte liegen in der Verantwortung der jeweiligen CPOs (Charge Point Operator = Ladenpunktbetreiber). Tarifbasiertes Laden biete in diesem Marktumfeld in der Regel deutliche Kostenvorteile gegenüber Ad-Hoc-Ladevorgängen mit Bankkarte, deren Preise vom jeweiligen Betreiber festgelegt werden, so Elli. Mit seinen Tarifen schaffe man Transparenz und Planbarkeit und ermögliche ein konsistentes Ladeerlebnis über Länder- und Betreibergrenzen hinweg.
Als Ladeanbieter richtet sich Elli an Fahrer von Elektrofahrzeugen aller Hersteller und bietet ein Tarifmodell für unterschiedliche Ladeszenarien: von AC-Ladepunkten für das Übernachtladen bis hin zu HPC-Schnellladeinfrastruktur entlang der Fernverkehrsachsen. Die vier Tarife „Base“, „Ionity Boost“, „Ionity Ultra“ und „Premium“ gelten länderunabhängig. Das Netzwerk steht nicht nur direkten Elli-Kunden offen, sondern auch Nutzern der Konzernmarken Seat & Cupra („Cupra Charging“), Škoda Auto („Powerpass“) sowie VW („We Charge“) und Audi („Audi charging“).
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