Geely Auto hat sein ursprünglich geplantes Ausbauziel für das Händlernetz in Deutschland bereits vor Jahresende übertroffen. Seit dem Marktstart Mitte März wurden mehr als 75 Händlervereinbarungen unterzeichnet, 60 Partner sind bereits aktiv. Ursprünglich sollten bis Ende 2026 insgesamt 50 Standorte in Betrieb sein, berichtet der chinesische Autobauer. Philipp Hempel, Executive Director Geely Auto Deutschland, bezeichnet das vorzeitige Erreichen des Ausbauziels als wichtigen Meilenstein.
Beim Fahrzeugabsatz hält Geely Auto Deutschland an seiner Jahresplanung fest. Seit Verkaufsbeginn im Mai wurden bis Ende September 2238 Fahrzeuge verkauft, davon 1014 allein im September. Bis Jahresende sollen weiterhin mehr als 5000 Fahrzeuge abgesetzt werden. Mit dem Monjaro EM-i, dessen Markteinführung für Mitte November geplant ist, soll das deutsche Modellangebot erweitert werden.
Die Geely Automobile Holdings Limited erzielte in den ersten neun Monaten 2026 mit 2.235.481 verkauften Fahrzeugen einen Rekordabsatz und übertraf den Vorjahreswert um drei Prozent. Der Absatz von New Energy Vehicles (NEV, hauptsächlich E-Autos und Plug-in-Hybride) stieg um 14 Prozent auf 1.326.364 Einheiten, was einem Anteil von 59,3 Prozent entspricht. Auf die Marke Geely Auto entfielen 1.750.960 Fahrzeuge, während die Auslieferungen außerhalb Chinas um 169 Prozent auf 797.670 Fahrzeuge zunahmen. Die NEV-Exporte erreichten 484.086 Einheiten und machten 61 Prozent des Auslandsabsatzes aus.
Bei den weiteren Marken der Gruppe verkaufte Lynk & Co von Januar bis September 196.117 Fahrzeuge. Die Elektro-Premiummarke Zeekr steigerte ihren Absatz um 101 Prozent auf 288.404 Fahrzeuge.
Die Zhejiang Geely Holding Group erreichte in den ersten neun Monaten 2026 mit weltweit 3.002.640 verkauften Fahrzeugen einen neuen Rekord für diesen Zeitraum. Davon entfielen 1.792.617 Fahrzeuge auf New Energy Vehicles, deren Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,6 Prozent stieg und einen Anteil von 59,7 Prozent erreichte.
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