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Europas Automarkt im September im Aufwind dank Elektroautos und China

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Die Neuzulassungen von Pkw in Europa sind im September im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent gestiegen. Dies belegen laut Automotive News vorläufige Zahlen des Marktforschers Dataforce, die 98 Prozent der Neuwagenverkäufe in der EU, Großbritannien, Island, Norwegen und der Schweiz abdecken. Nach neun Monaten verzeichnen die Verkäufe demnach ein Plus von 6,1 Prozent.

Besonders stark wuchsen die Anmeldungen von rein batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV), die im September um 60 Prozent zunahmen. Damit erreichten sie einen Rekordmarktanteil von 30 Prozent, was einem Anstieg um einen Prozentpunkt gegenüber dem August entspricht. Auf das Jahr gerechnet sind die BEV-Verkäufe um 42 Prozent gestiegen.

Tesla verzeichnete seinen bisher besten Verkaufsmonat in Europa mit einem Zuwachs von 71 Prozent. Das Model 3 stieg um 106 Prozent auf 25.057 Einheiten an und rangierte hinter dem Model Y, dessen Verkäufe um 55 Prozent zunahmen.

Chinesische Automobilhersteller setzten die Rekordserie fort, wobei die Verkäufe im September um 104 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen. Dies entsprach einem historischen Marktanteil von 14,5 Prozent. Im Jahresverlauf liegen die Verkäufe chinesischer Fahrzeuge bei einem Plus von 102 Prozent und einem Marktanteil von 10,5 Prozent.

Bei den Herstellern mit dem schnellsten Wachstum im September dominierten chinesische Marken. Leapmotor verzeichnete ein Plus von 324 Prozent auf 14.382 Fahrzeuge, während Chery um 263 Prozent, Xpeng um 229 Prozent und die Geely Group um 151 Prozent wuchs. BYD stieg um 102 Prozent und SAIC um 21 Prozent.

Unter den nicht-chinesischen Marken konnten Tata (+35 %) und Mazda (+24 %) das Marktwachstum übertreffen. Stellantis verzeichnete ein Plus von 5,1 Prozent, getrieben durch Fiat und Citroën. Mercedes-Benz (+4 %), Suzuki (+2,9 %) und Toyota (+1,1 %) legten ebenfalls zu, während Honda und die BMW Group unverändert blieben. Rückgänge verzeichneten Ford (-18 %), Nissan (-14 %), der Volkswagen Group (-2,8 %), Hyundai-Kia (-2,7 %) und die Renault Group (-0,8 %).

Während die Verkäufe von Elektroautos stiegen, sanken die Zahlen bei Fahrzeugen ohne Hochvoltantrieb. Die Verkäufe von Benzinern ohne Hybridisierung fielen um 10 Prozent auf einen Marktanteil von 35 Prozent, Dieselverkäufe sanken um 19 Prozent auf 7,1 Prozent. Im Gegensatz dazu stiegen Plug-in-Hybride um 25 Prozent auf einen Anteil von 12 Prozent und Vollhybride um 9,3 Prozent auf 13,4 Prozent.

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