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Jeep plant sechs Modelle mit unterschiedlichen Antrieben bis 2030

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Jeep hat seine Produktstrategie für den europäischen Markt bis 2030 konkretisiert. Wie Europachef Xavier Peugeot ankündigte, soll das Modellangebot auf bis zu sechs Fahrzeuge wachsen und künftig die SUV-Segmente B, C und D abdecken (Klein-/Kompaktwagen und Mittelklasse). Vorgesehen sind unterschiedliche Antriebstechnologien und Fahrzeugplattformen, um sowohl batterieelektrische Modelle als auch elektrifizierte Verbrenner anzubieten.

Zu den bestätigten Neuheiten gehören die nächste Generation des Jeep Renegade und die Rückkehr der Marke in das größere D-SUV-Segment. Der Renegade soll bis spätestens 2030 in einer neuen Generation auf den europäischen Markt kommen.

Im B-SUV-Segment bildet der Avenger weiterhin den Einstieg in das europäische Modellprogramm. Nach Angaben von Jeep wurden seit seiner Markteinführung nahezu 300.000 Fahrzeuge verkauft. Darüber positioniert sich der neue Compass im C-SUV-Segment, der mit elektrifizierten und vollelektrischen Antrieben angeboten wird. Mit dem batterieelektrischen Recon (Artikelbild) plant Jeep außerdem die Rückkehr in das D-SUV-Segment. Ein weiteres, bislang nicht näher bezeichnetes Modell ist für 2028 angekündigt.

Technisch verfolgt Jeep einen Multi-Energie-Ansatz auf Grundlage unterschiedlicher Plattformen des Mutter-Konzerns Stellantis. Die Marke Jeep will damit verschiedene Antriebskonzepte parallel anbieten, anstatt ihre europäische Modellpalette ausschließlich auf batterieelektrische Fahrzeuge auszurichten. Für jedes Modell soll nach Herstellerangaben auch eine Variante mit Allradantrieb verfügbar sein.

Mit der erweiterten Produktpalette will Jeep nach eigener Darstellung bis 2030 rund 90 Prozent des europäischen SUV-Marktes hinsichtlich der abgedeckten Fahrzeugsegmente erreichen. Dabei setzt das Unternehmen auf ein breiteres Angebot von kompakten Stadt-SUV bis zu größeren Geländewagen.

Über das Jahr 2030 hinaus untersucht Jeep weitere Konzepte für kompakte und elektrifizierte Fahrzeuge. Als gestalterische und konzeptionelle Referenz nennt das Unternehmen unter anderem den historischen Willys-Jeep. Dabei stehen nach Herstellerangaben Fahrzeuge im Mittelpunkt, die sowohl für den städtischen Alltag als auch für Fahrten abseits befestigter Straßen ausgelegt sein sollen. Konkrete Serienmodelle, Produktionsstandorte oder Markteinführungstermine für diese längerfristigen Überlegungen wurden nicht genannt.

„Wir bestätigen unsere Roadmap für 2030, die auf leistungsfähigen, kompakten und elektrifizierten Fahrzeugen basiert – inspiriert von der ikonischen DNA von Jeep, wie etwa dem Renegade –, die unseren Kundinnen und Kunden weiterhin die Freiheit bieten, überallhin zu gelangen, wohin das Leben sie führt“, so Markenchef Peugeot.

Automobile Magazine-Germany

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