Kia plant die Einführung eines neuen kleinen Elektro-Fließhecks in Europa im kommenden Jahr. Das Modell ist laut Autocar Teil einer Strategie, mit der der südkoreanische Hersteller seinen Anteil an E-Fahrzeugen in der Region bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich steigern will.
Der neue Kleinwagen wird als „B-Hatch“ beschrieben und soll in Größe vergleichbar mit dem rund vier Meter langen SUV EV2 sein, jedoch niedriger gebaut. Er soll als Konkurrent für Modelle wie den Renault 5, den Peugeot e-208 und den Opel Corsa Electric vorgesehen sein. Zudem könnte er als elektrische Alternative zum Verbrenner-Kia Picanto positioniert werden und möglicherweise die Bezeichnung EV1 tragen.
Nach Angaben des Unternehmens wird das Fahrzeug das erste „softwaredefinierte Fahrzeug“ in diesem Segment sein, schreibt Autocar. Damit ist gemeint, dass die zentralen Fahrzeugsysteme in einer einzigen Einheit integriert werden. Konkrete technische Details nennt das Unternehmen bislang aber nicht.
Watch out, Renault! Kia’s going after the 5 with a Picanto-sized EV https://t.co/Nge8mvMHHZ pic.twitter.com/iQt4S0Dwt4
— Autocar (@autocar) April 9, 2026
Technisch soll das Modell auf der 400-Volt-E-GMP-Plattform des Mutterkonzerns Hyundai basieren, die auch im EV2 zum Einsatz kommt. Erwartet wird, dass es die Batterien mit 42,2 und 61 kWh übernimmt. Das könnte eine Reichweite von etwa 320 Kilometern in den günstigsten Varianten bis hin zu rund 480 Kilometern in den teureren Ausführungen ermöglichen.
Preislich soll der neue kleine Vollstromer Kias günstigstes Elektroauto werden und voraussichtlich um die oder unter 23.000 Euro kosten. Angaben zum Produktionsstandort gibt es nicht. Allerdings deutet Autocar zufolge Kias Strategie, Fahrzeuge nahe ihrer Absatzmärkte zu bauen, darauf hin, dass das Werk des EV2 in der Slowakei eine mögliche Option ist.
Zum Artikel Kia bestätigt neuen Elektro-Kleinwagen für 2027 auf ecomento.de
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