Bei Mazda schliet man eine Kombi-Version des neuen Elektroautos Mazda6e nicht aus, jedoch hngt ihre Realisierung von einer entsprechenden Kundennachfrage ab. Der Mazda6e ersetzt als in China beim Joint Venture Changan Mazda gebaute elektrische Coup-Limousine den bisherigen Benziner-Mazda 6. Letzterer war 23 Jahre lang auch als Kombi erhltlich – die Produktion einer Kombi-Ausfhrung des elektrischen Nachfolgers wrde jedoch nur in Betracht gezogen, wenn sich der Markt entsprechend entwickelt.
Laut Hiroshi Ozawa, dem General Manager des Changan Mazda Technical Development Centre, ist der Trend zu SUVs weltweit so stark, dass traditionelle Autos – insbesondere Kombis – weniger gefragt sind. Momentan ziehen wir es nicht in Betracht, eine Mazda6e-Kombi-Version anzubieten. Wenn man sich den globalen Markt ansieht, gibt es ein starkes Wachstum bei SUVs, so Ozawa gegenber dem australischen Portal Drive.
Obwohl in Europa eine Nachfrage nach Kombis existiere, sei das Segment in anderen Regionen, insbesondere in China, begrenzt. Dort sei der Marktanteil von Fahrzeugen wie dem Nio ET5 Touring gering, sodass Mazda nur dann eine Kombi-Version anbieten wrde, wenn ausreichend Volumen erreicht wird.
Ozawa betonte Drive zufolge, dass Mazda in Australien und anderen Mrkten prfen msse, ob es dort eine tatschliche Nachfrage nach einem solchen Fahrzeug gibt. Die Prioritt liege derzeit auf Fahrzeugtypen wie dem SUV CX-6e, der hnliche Bedrfnisse wie ein Kombi abdecke.
In Japan jedoch wnsche sich Ozawa persnlich ein solches Modell, da Kombis in engen Parkhusern praktischer seien als hohe SUV. In Japan sind die Parkpltze sehr klein, und wenn das Fahrzeug zu hoch ist, kann ich es nicht in meiner Garage abstellen. Ich mchte einen Kombi haben, weil ich den Wagen in meiner Garage parken kann, aber bei einem hohen Fahrzeug ist das nicht mglich, sagte der Manager.
Vinesh Bhindi, der Geschftsfhrer von Mazda Australien, teilte Drive mit, dass das Unternehmen generell Interesse an verschiedenen Fahrzeugmodellen habe. Jedoch sei der Bedarf an Kombis heute eher gering, besonders in Australien. Wenn man unsere Marke kennt, wollen wir alles. Aber wir mssen auf die Fabrik angewiesen sein, ob sie bereit ist, es zu produzieren, so Bhindi. Zwar sei die Nachfrage in Europa hher, aber selbst dort handele es sich um einen Nischenmarkt. Es seien meistens Journalisten, die nach einem Kombi, einem manuellen Getriebe oder einem Diesel fragen. Im Verkaufsraum werde jedoch wenig Interesse an solchen Fahrzeugen gezeigt.
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