Der Schnellladeanbieter Fastned hat im zurckliegenden Jahr erstmals die Umsatzmarke von 100 Millionen Euro geknackt. Allerdings sind wegen der anhaltenden Investitionen in das Wachstum auch die Verluste deutlich gestiegen.
Der Umsatz pro Standort konnte 2025 um 25 Prozent auf 335.000 Euro gesteigert werden. Fastned nennt zudem einen Umsatz aus Ladevorgngen von 122,4 Millionen Euro. Davon entfallen 72,8 Millionen Euro auf den Heimatmarkt Niederlande, 16 Millionen Euro auf Belgien, 12,7 Millionen Euro auf Frankreich, 10 Millionen Euro auf Deutschland, 8 Millionen Euro auf Grobritannien und die restlichen 2,75 Millionen Euro auf andere europische Lnder.
Der Ladeumsatz lag damit 47 Prozent hher als im Vorjahr. Der Gesamtumsatz betrug 83,8 Millionen Euro im Jahr 2024, 2025 gelang mit 139,2 Millionen Euro ein Plus von 66 Prozent. Das wurde auch erreicht durch die Baueinnahmen aus Konzessionsvertrgen mit den deutschen Autobahnbehrden. Hierbei geht es laut dem Portal Electrive um die Standorte, die Fastned frs Deutschlandnetz baut und dabei bernehme der Bund einen groen Teil der Baukosten, um eine Grundversorgung mit Schnellladeinfrastruktur sicherzustellen.
Es handelt sich dabei somit um einen durchlaufenden Posten, der direkt in die Baukosten der Deutschlandnetz-Ladeparks fliet, so Electrive. Fastned hatte bei der Ausschreibung zwei Regionallose mit insgesamt 92 Standorten gewonnen sowie den Zuschlag fr Ladeparks an 34 unbewirtschafteten Autobahnrastpltzen erhalten. In die meisten anderen neuen Ladeparks deren Anzahl wuchs von 346 auf 406 Standorte in neun europischen Lndern msse Fastned selbst investieren.
Die Investitionskosten pro neuem Standort lagen laut einer Investorenprsentation aus dem Januar zuletzt bei durchschnittlich 892.000 Euro. Das umfasst unter anderem die Ladestationen selbst, Trafostationen, Netzanschlsse und die markentypischen gelben berdachungen.
Unter dem Strich ergab sich im letzten Jahr fr Fastned ein Verlust von 30,2 Millionen Euro das waren knapp 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Immerhin verringerte sich die Dynamik beim Verlust: Zwischen 2023 und 2024 hatte es noch einen Zuwachs von 18,9 auf 27 Millionen Euro gegeben.
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