ATU treibt den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur in seinem Filialnetz voran. Mit dem E-Mobilitäts-Dienstleister Gepvolt hat Deutschlands größte Werkstattkette jetzt einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der den Weg für eine neue Generation von Schnellladestandorten ebnet. Zum Auftakt der Partnerschaft sollen an 20 ATU-Filialen Schnellladesäulen in Kombination mit intelligenten Batteriespeichersystemen entstehen. „Perspektivisch“ sind rund 275 weitere Standorte geplant.
Schon heute sind nach Angaben von ATU 117 Filialen mit Schnellladesäulen ausgestattet. Durch die neue Kooperation gewinne der Ausbau spürbar an Tempo – „und an technologischer Raffinesse“, so das Unternehmen. Ziel sei es, Werkstattbesuch und Ladeerlebnis enger miteinander zu verzahnen und ATU-Standorte zu zentralen Anlaufpunkten für Elektromobilität zu entwickeln.
Gepvolt plant, errichtet und betreibt Schnellladeinfrastruktur in Verbindung mit leistungsstarken Batteriespeichern, die als Energiepuffer fungieren. So lassen sich hohe Ladeleistungen realisieren, ohne aufwendige Netzverstärkungen vornehmen zu müssen. „Gleichzeitig sinken die Netzanschlusskosten, Lastspitzen werden abgefedert und ein aktiver Beitrag zur Dekarbonisierung geleistet“, erklärt der E-Mobilitäts-Dienstleister. „Das Ergebnis: wirtschaftlich effiziente, netzdienliche und nachhaltige Ladepunkte mit hoher Standortattraktivität.“
„Verbinden Werkstattservice und Elektromobilität intelligent“
„Der Ausbau der Schnellladeinfrastruktur ist für uns kein Zusatzangebot, sondern Teil unserer strategischen Transformation. Wir entwickeln unsere Filialen konsequent weiter – vom klassischen Werkstattstandort hin zum regionalen Mobility Hub”, sagt Sebastian Jarantowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von ATU. “Mit Gepvolt verbinden wir Werkstattservice und Elektromobilität intelligent und wirtschaftlich sinnvoll. So stärken wir unsere 500 Standorte als flächendeckende Kompetenzzentren für die Mobilität von morgen – nah am Kunden, technologisch stark und zukunftssicher.“
Man habe den Wandel zur Elektromobilität frühzeitig strategisch verankert und gezielt in Mitarbeiter und Technik investiert, unterstreicht ATU. Jede Filiale verfüge bereits seit mehreren Jahren über mindestens eine Fachkraft mit Hochvoltausbildung der Stufe 2. Damit sei sichergestellt, dass typische Wartungs- und Servicearbeiten an Elektroautos fachgerecht und sicher durchgeführt werden können.
Parallel richte ATU seine Werkstattinfrastruktur auf die Anforderungen elektrifizierter Antriebe aus. Anfang 2026 sei die Filiale in Weiden in der Oberpfalz als erster Standort mit einer spezialisierten Werkstattbox für Elektro- und Hybridfahrzeuge ausgestattet worden. „Diese Kompetenzwerkstatt verfügt über modernste Diagnosetechnik und eine umfassende technische Ausstattung, die künftig auch komplexe Wartungs- und Reparaturarbeiten an E-Fahrzeugen ermöglicht“, so das Unternehmen.
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