Die jüngste Ausgabe des jährlichen Berichts zu den meistgesuchten Automarken des US-Portals Compare the Market zeigt eine deutliche Annäherung von BMW an den langjährigen Spitzenreiter Toyota. Zwar bleibt Toyota 2025 die weltweit meistgesuchte Automarke, doch der Vorsprung gegenüber BMW ist deutlich geschrumpft.
Toyota belegte in 57 Ländern Platz eins der Suchanfragen. Das sind weniger als in den Vorjahren: 2024 und 2023 waren es jeweils 64 Länder, 2022 sogar 69. BMW hingegen legte kontinuierlich zu und steigerte sich von 26 Ländern im Jahr 2023 über 30 im Jahr 2024 auf 46 Länder im Jahr 2025.
Mit diesem Wachstum überholte BMW den Elektroautopionier Tesla und rückte auf Platz zwei vor. Tesla fiel auf Rang drei zurück und war nur noch in 17 Ländern die meistgesuchte Automarke, nachdem es im Vorjahr in 34 Ländern auf Platz zwei gelegen hatte.
Berücksichtigt man neben den Erstplatzierten auch die zweit- und drittmeistgesuchten Marken pro Land und zählt alle Podiumsplatzierungen zusammen, kommt Toyota auf insgesamt 87 Nennungen. BMW folgt mit 81 Nennungen dicht dahinter.
Toyota war vor allem in Regionen stark, in denen Zuverlässigkeit und einfache Wartung besonders geschätzt werden. Die Marke führte die Suchstatistiken in vielen Ländern Afrikas, Asiens, Südamerikas, Ozeaniens und des Nahen Ostens an. BMW war weltweit präsent, besonders jedoch in Mittel- und Osteuropa sowie in Teilen Asiens.
Tesla verzeichnete seine größten Erfolge vor allem in Europa. Auffällig ist zudem, dass Tesla sowohl in den USA als auch in China die meistgesuchte Automarke war.
Neben den etablierten Marken gewann der weltgrößte Stromer-Hersteller BYD aus China deutlich an Sichtbarkeit und steigerte sich von einem Land im Jahr 2024 auf sieben Länder im Jahr 2025. Proton, General Motors und Renault schafften es ebenfalls in die Rankings, während Audi, Mazda und Ford nicht vertreten waren.
Adrian Taylor von Compare the Market: „Wir haben auch ein starkes Comeback einiger Marken beobachtet, insbesondere von BMW, das sich in der Rangliste Toyota immer weiter annähert. Der Wettbewerb war dieses Jahr definitiv härter, und BMW ist nun ein ernst zu nehmender Anwärter auf den Spitzenplatz.“
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