Nach den Zahlen für die Kernmarke hat der BMW-Konzern nun auch das Verkaufsergebnis der Tochter Mini im letzten Jahr veröffentlicht. Die Briten blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück: Mit einem Absatz von 288.290 Fahrzeugen erreichte Mini ein Absatzplus von 17,7 Prozent im Vergleich zu 2024.
„Besonders bemerkenswert“ sei die hohe Nachfrage nach vollelektrischen Fahrzeugen (BEV), heißt es. Mit 105.535 ausgelieferten vollelektrischen Mini im Jahr 2025 habe die Marke einen neuen Bestwert erzielt. Bereits jeder dritte Mini weltweit fahre elektrisch – in vielen Märkten liege der Anteil sogar deutlich über 50 Prozent, zum Beispiel in den Niederlanden, der Türkei, Schweden und China.
„Mini steigert kontinuierlich den Anteil vollelektrischer Fahrzeuge und beweist damit seine Innovationskraft und Zukunftsorientierung“, so Markenchef Jean-Philippe Parain. „Unser starkes Volumenwachstum in allen Regionen spiegelt die anhaltende Attraktivität und volle Verfügbarkeit der Mini Modellpalette wider. Das überarbeitete ikonische Design, die Sportlichkeit, die Individualität der Fahrzeuge und das erweiterte elektrische Angebot der Marke Mini entsprechen den Kundenerwartungen weltweit.“
Ein Wachstumstreiber war das größte Mini-Modell im Portfolio, der Countryman, mit einem Anteil von 32,4 Prozent am Gesamtvolumen. 2025 wurden weltweit 93.305 Einheiten verkauft (+ 15,2 %), der vollelektrische Countryman erzielte im Vergleich zu 2024 ein Absatzwachstum von 81,8 Prozent.
Die Submarke John Cooper Works (JCW) schaffte im letzten Jahr mit 25.630 verkauften Einheiten einen neuen Rekord, einem Absatzplus von 59,5 Prozent entsprechend. Insbesondere in Großbritannien, Italien, Japan, und Australien erreichten die leistungsgesteigerten Mini-Modelle die bislang höchsten Verkaufszahlen.
Insgesamt liefert die BMW Group im zurückliegenden Jahr 2.463.715 Fahrzeuge an Kunden aus und damit mehr als im Vorjahr (+0,5 %). Der Konzern konnte im Gesamtjahr mit 642.087 ausgelieferten elektrifizierten Fahrzeugen einen Absatzzuwachs von +8,3 Prozent erzielen. Bei den vollelektrischen Modellen verzeichnete die BMW Group weltweit mit 442.072 Einheiten ein leichtes Wachstum (+3,6 %). Vor allem in Europa konnte man einen deutlichen Zuwachs von +28,2 Prozent bei den Elektroautos erzielen. Die Marke BMW lieferte 2.169.761 Fahrzeuge an Kunden aus (-1,4 %). Die Bayern erzielten in den Vertriebsregionen Europa, Amerika und Teilen Asiens Absatzzuwächse, womit die gedämpfte Nachfrage in China weitgehend ausgeglichen wurde.
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