Leapmotor hat seine Geschäftszahlen für das zurückliegende Jahr veröffentlicht. Demnach erzielte der vom europäischen Auto-Riesen Stellantis unterstützte chinesische Stromer-Hersteller einen Nettogewinn von umgerechnet gut 67 Millionen Euro. Das Unternehmen ist damit nach Li Auto das zweite Elektroauto-Start-up der Volksrepublik, das die Gewinnschwelle erreicht hat.
Den Gewinn ermöglichte ein verdoppelter Absatz und ein entsprechend wesentlich gewachsener Umsatz in Höhe von umgerechnet rund 8,09 Milliarden Euro (+101 % YoY). Von den 596.555 im letzten Jahr abgesetzten Leapmotor-Fahrzeugen (+103% YoY) entfielen allein gut 200.000 Einheiten auf das vierte Quartal. Die Exporte machten 2025 bereits 67.052 Einheiten aus. Darunter befinden sich neben Elektroautos zunehmend auch Hybride mit Fokus auf sogenannten Range-Extender-Modellen.
In der Bilanz schlägt sich das erfolgreiche Jahr in einer auf 14,5 Prozent (+6,1 Prozentpunkte gegenüber 2024) gestiegenen Bruttomarge wieder. Außerdem verfügte Leapmotor Ende 2025 über rund 4,73 Milliarden Euro an liquiden Mitteln, was ein Plus von 55 Prozent gegenüber 2024 darstellt.
„Dabei kommt zum Tragen, dass die FAW Group Ende Dezember 3,74 Milliarden Yuan in das Unternehmen investierte und einen Anteil von fünf Prozent erwarb, wodurch sich die gesamten Besitzverhältnisse leicht geändert haben“, erklärt das Portal Electrive. So habe sich in diesem Zuge der Anteil des größten externen Aktionärs Stellantis von rund 21 auf 19 Prozent reduziert.
Für das laufende Jahr rechnet man bei Leapmotor mit einem weiteren Wachstum, wenn auch weniger stark als 2025. Für 2026 peilt das Management eine Million Stromer an, in den nächsten zehn Jahren sollen vier Millionen verkaufte Fahrzeuge pro Jahr erreicht werden. Dazu sollen allein im laufenden Jahr in allen vier Hauptproduktreihen – A, B, C und D – neue Produktanläufe erfolgen.
Zum Artikel China-Stromerbauer Leapmotor meldet ersten Jahres-Nettogewinn auf ecomento.de
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