XPeng hat im vergangenen Jahr 429.445 Elektroautos ausgeliefert, was einer Steigerung von 126 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Auch in den Überseemärkten konnte der chinesische Elektroautobauer deutlich zulegen. Eine Aufteilung der Verkaufszahlen nach Modellen hat das Unternehmen nicht veröffentlicht.
Den größten Teil seines Absatzes erreicht XPeng weiter auf dem Heimatmarkt. Das Exportgeschäft hat sich aber positiv entwickelt: Insgesamt 45.008 Fahrzeuge wurden 2025 in Überseemärkte geliefert, was ein Plus von 96 Prozent darstellt. Das 2014 gegründete Unternehmen ist inzwischen in 60 Ländern aktiv, auch hier schlüsselt man den Absatz nicht weiter auf.
Seit Ende 2020 ist XPeng in Europa am Start. Die Marke überarbeitet derzeit ihre Modellpalette und hat im Sommer die überarbeiteten Versionen der SUV G6 und G9 vorgestellt: Geboten werden eine Lade-Performance von bis zu 525 kW und Ladezeiten von zwölf Minuten auf 80 Prozent. Die neue Generation der Limousine P7 wechselt ebenfalls auf eine 800-Volt-Architektur und bietet künftig bis zu 486 kW Ladeleistung und 820 Kilometer Reichweite nach der eher unrealistischen chinesischen CLTC-Norm.
Mitte Dezember meldete XPeng gemeinsam mit dem langjährigen Partner Süverkrüp, das 3.000. Fahrzeug in Deutschland ausgeliefert zu haben. Das markiere einen weiteren wichtigen Schritt auf dem seit Sommer 2024 bedienten deutschen Markt, hieß es. Mit modernen Technologien, hochwertigen Fahrzeugen und starken Partnerschaften setze man weiter Maßstäbe in der Elektromobilität.
XPeng plant, in Deutschland im nächsten Jahr 10.000 bis 15.000 Einheiten abzusetzen. Das Land sei für das Unternehmen der wichtigste Markt, nachdem Erfahrungen in Norwegen und den Niederlanden gesammelt wurden, sagte im Dezember der verantwortliche Manager Markus Schrick. „Der deutsche Markt ist und bleibt der Vorreiter. Wir wollen in Deutschland erfolgreich sein, weil das wahrscheinlich der anspruchsvollste Markt ist.“
Automobile Magazine-Germany




























