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BMW i3 kommt aus München, neuer 3er auch aus Dingolfing

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Die BMW Group investiert rund zwei Milliarden Euro in Fahrzeugproduktion und Batteriefertigung in Deutschland und bereitet ihre Werke auf die achte Generation des 3er vor. Rund eine Milliarde Euro floss in die Weiterentwicklung der Fahrzeugwerke München und Dingolfing, etwa eine weitere Milliarde Euro in das neue Batteriewerk Irlbach-Straßkirchen in Niederbayern.

Der neue vollelektrische i3 wird künftig im modernisierten Stammwerk München gefertigt und erhält Hochvoltbatterien der sechsten Generation aus Irlbach-Straßkirchen. Varianten des 3er mit Verbrennungsmotor und Plug-in-Hybrid-Antrieb entstehen im Werk Dingolfing. Später sollen der i3 und der 3er auch im Werk San Luis Potosí in Mexiko sowie eine angepasste Variante des 3er für den chinesischen Markt in Shenyang produziert werden.

„Wir investieren in Deutschland in Wertschöpfung, wettbewerbsfähige Produktion und sichere Beschäftigung. Der neue BMW 3er ist dafür die beste Blaupause: Wir beherrschen die Transformation – von der Entwicklung über die Industrialisierung bis zur hocheffizienten Produktion in München und Dingolfing“, so Raymond Wittmann, Produktionsvorstand BMW Group.

„Mit dem neuen Hochvoltbatterie-Werk Irlbach-Straßkirchen holen wir zudem eine Schlüsseltechnologie der Elektromobilität an unseren Heimatstandort. Unser Beitrag steht. Damit industrielle Wertschöpfung und High-Tech dauerhaft in Deutschland erfolgreich bleiben, braucht es zugleich Rahmenbedingungen, die Investitionen, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit ermöglichen.“

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In Deutschland fertigt die BMW Group eigenen Angaben nach jährlich mehr als eine Million Fahrzeuge, rund 55 Prozent ihrer Beschäftigten arbeiten hier. Zum Produktionsstart des neuen 3er beliefern rund 760 Lieferantenstandorte die Werke München und Dingolfing mit Komponenten und Materialien. Mehr als 70 Prozent dieser Produktionsstandorte befinden sich in Europa, über 30 Prozent in Deutschland. Hinzu kommen „tausende“ Partnerunternehmen entlang der Wertschöpfungskette.

Im Münchner Stammwerk wird der 3er seit 1975 ohne Unterbrechung gebaut und künftig erstmals vollelektrisch als i3 gefertigt. Das Werk wurde umfassend modernisiert und zu einem „Electric Only“-Standort weiterentwickelt – ab 2027 sollen nur noch E-Autos vom Band rollen. In Dingolfing wird die Modellreihe mit Unterbrechungen seit 1980 produziert. Für die neue Generation entstand dort im Karosseriebau eine zusätzliche Fertigungslinie. Montage und Lackiererei fertigen die Fahrzeuge gemeinsam mit anderen BMW-Modellen im Mix auf dem Band.

Das Werk Irlbach-Straßkirchen soll künftig Hochvoltbatterien der sechsten Generation montieren und ab Oktober zunächst das Werk München mit Batteriesystemen für den vollelektrischen i3 versorgen. Bis Ende 2027 will die BMW Group rund 40 neue oder überarbeitete Modelle mit Technologien der „Neuen Klasse“ auf die Straße bringen.

Automobile Magazine-Germany

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