Die EnBW hat zum Jahresende 2025 zehn neue Schnellladeparks entlang wichtiger Fernverkehrsrouten in sechs deutschen Bundesländern in Betrieb genommen. Insgesamt stehen E-Auto-Fahrern damit 148 neue Schnellladepunkte, sogenannte High-Power-Charging-Ladepunkte (HPC), mit bis zu 400 Kilowatt (kW) Ladeleistung zur Verfügung. Je nach Fahrzeug können damit rund 400 Kilometer Reichweite in 15 Minuten nachgeladen werden.
„EnBW-Schnellladeparks sind durch ihre günstige Lage in Autobahnnähe Fixpunkte für das elektrische Laden im Fernverkehr, beispielsweise auf Urlaubs- und Dienstfahrten, aber auch wichtige Ladestandorte für die jeweiligen Regionen. Mit mehr als 70 Schnellladeparks entlang der wichtigsten Fernverkehrsrouten sorgen wir dafür, dass Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos landesweit bequem, zuverlässig und schnell laden können“, sagt Volker Rimpler, Chief Technology Officer E-Mobility bei der EnBW.
Denn nicht nur das schnelle Laden, auch der Komfort während der Ladepause sei wichtig, um die E-Mobilität ideal in den Alltag zu integrieren. „Mit unserer Netzplanung schließen wir Lücken im deutschlandweiten Ladenetz und wählen unsere Standorte gezielt nach den Bedürfnissen unserer Kunden aus“, erklärt Rimpler. „Neben der Lage und einem gut entwickelten Umfeld legen wir großen Wert auf die Ausstattung unserer Ladeparks.“ EnBW-Schnellladeparks verfügten grundsätzlich über Beleuchtung und Kameraüberwachung. Sie würden, wenn logistisch möglich, auch mit einer großzügigen Überdachung errichtet.
(Zum Vergrößern anklicken) Bild: EnBW
Die neuen Standorte befinden sich in Mecklenburg-Vorpommern nahe Dummerstorf (A20) und Wittenburg (A24), nahe Sottrum (Niedersachsen, A1), in Gelnhausen (Hessen, A66), Lahr (Baden-Württemberg, A5), Amt Wachsenburg/Neudietendorf (Thüringen, A4 und A71) sowie in Nordrhein-Westfalen nahe Ibbenbüren (A30), Duisburg-Neumühl (A42), Büren (A44) und Aachen (A4/ A76).
Die EnBW baut ihr „HyperNetz“ in Deutschland entlang von Fernverkehrsrouten, im urbanen Bereich sowie beim Einzelhandel aus. Seine Schnellladeparks plant das Energieunternehmen nach Möglichkeit so, dass diese bei steigender Auslastung erweitert werden können. Bis zum Jahr 2030 ist der Aufbau von bis zu 20.000 Schnellladepunkten vorgesehen.
Als Marktführerin betreibe man bereits heute mehr als 8.000 Schnellladepunkte an über 1.700 Standorten in Deutschland, unterstreicht die EnBW. Die eigenen Schnellladeparks verfügten in der Regel über Solarinstallationen auf den Dächern. Der vor Ort erzeugte Photovoltaikstrom unterstütze den Eigenbedarf des Standorts. Alle Ladepunkte werden dem Unternehmen zufolge mit 100 Prozent Ökostrom bertrieben.
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