CEO Blume: Volkswagen soll „in allen großen Technologien vorn mitspielen“

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Der Volkswagen-Vorstandsvorsitzende Oliver Blume gibt bald sein paralleles Amt als Porsche-Chef ab. In einem umfassenden Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) äußerte er sich über seine Pläne für Europas größten Autokonzern und die Sportwagentochter, insbesondere auch bei der E-Mobilität.
Volkswagen kämpft mit den strukturellen Problemen der deutschen und europäischen Automobilindustrie und muss sparen, das umfasst auch einen immer weiter reichenden Stellenabbau. Bei Porsche ist zuletzt der Gewinn um knapp 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen – vor allem wegen der drastisch zurückgegangenen Nachfrage nach Luxusautos in China, hohen US-Zöllen und der zu ambitionierten E-auto-Strategie.
Seine bisherige Doppelrolle habe erhebliche Vorteile für den Volkswagen-Konzern und für Porsche gehabt, meinte Blume. „Wir haben den Volkswagen-Konzern in den letzten drei Jahren umfassend operativ saniert und strategisch neu aufgestellt. Das ist heute in allen Belangen sichtbar. Porsche hat davon profitiert.“ Vor diesem Hintergrund habe das Management Porsche in diesem Jahr neu ausgerichtet und alle dafür erforderlichen Aufwendungen bewusst komplett in 2025 verbucht.

Die Grundsubstanz von Porsche sei „robust“, die Produkte kämen „hervorragend“ an und viele Märkte verzeichneten Rekordabsätze. In China habe man auf ein zu starkes Wachstum gesetzt und steuere jetzt gegen, räumte Blume ein. „Zudem haben wir aus heutiger Sicht vor einigen Jahren unser Produktportfolio nicht flexibel genug aufgestellt. Unsere Strategie war es, in jedem unserer drei Segmente ein Angebot von Verbrenner, hybrid und E-Sportwagen zu haben – nicht aber bei jedem Produkt. Beim Macan haben wir falsch gelegen.“
„Elektromobilität bei Porsche funktioniert“
Mit der damaligen Datenbasis und der Einschätzung der Märkte würde man sich aber wieder so entscheiden, betonte der Manager. „Heute ist die Lage anders. Und wir haben reagiert und ergänzen Verbrenner und Hybride.“ Danach gefragt, ob es Porsche heute besser gehen würden, wenn die Marke weniger stark auf E-Autos gesetzt hätte, antwortete Blume: „Man sollte diesen Effekt jedenfalls nicht überhöhen. Elektromobilität bei Porsche funktioniert.“
Porsche sei einer der stärksten traditionellen Automobilhersteller in der Transformation. Jetzt komme noch der elektrische Cayenne und setze neue Maßstäbe. „Nur ist der Kuchen insgesamt zu klein. Finanziell deutlich entscheidender sind allerdings die Märkte China und USA“, so der CEO.
Im weltgrößten Automarkt China verkauft der deutsche Sportwagenbauer jährlich nur noch 40.000 Autos, statt wie vor wenigen Jahren fast 100.000. Mit neuem Wachstum rechne man aus heutiger Sicht nicht. Porsche verkleinere nun das chinesische Vertriebsnetz und reduziere Kapazitäten, um auch mit den niedrigeren Verkaufszahlen wieder hochrentabel zu sein. Bei den Verbrennerfahrzeugen konzentriere sich das Unternehmen auf ein exklusives Marktsegment und steigere individuelle Angebote.
Ein Luxussegment für elektrische Fahrzeuge gebe es in China bisher nicht. „Wir sehen mit dem neuen elektrischen Cayenne gute Chancen, aber wir reden von kleinen Segmenten, und die verschärfte Luxussteuer erschwert das Geschäft zusätzlich“, sagte Blume. Für die Beurteilung eines möglichen Rückzugs aus dem chinesischen E-auto-Markt sei es zu früh. Der Markt sei in dem bedienten Preissegment „extrem klein“, man müsse Besonderes wie den neuen elektrischen Cayenne bieten.
Grundsätzlich sieht Blume großes Interesse der chinesischen Kundschaft an der Marke. Deshalb setze man dort vor allem auf exklusive Verbrenner- und hybrid-Sportwagen. Es werde immer Porsche-Liebhaber geben, die einen Verbrenner kaufen wollen – und lokalen Politikern zufolge das auch noch in 10 bis 15 Jahren können werden. Die Chinesen seien pragmatisch und würden nicht in Verboten denken.
„Wir übernehmen Verantwortung für den Industriestandort Deutschland“
Zum Volkswagen-Konzern sagte der Boss, dass hier bis auf Weiteres die Kosten im Blick bleiben werden. Werksschließungen seien „kein Wert an sich“. Das Unternehmen passe seine Produktionskapazitäten in Deutschland allein bei Volkswagen um jährlich 730.000 Fahrzeuge an. Dazu kämen Anpassungen bei audi und Porsche. „Wir übernehmen Verantwortung für den Industriestandort Deutschland und können nicht alles einfach zumachen. Und das bedeutet auch, dass wir immense Summen bereitstellen für Investitionen“, unterstrich Blume.
In den nächsten fünf Jahren beabsichtige der Volkswagen-Konzern 160 Milliarden Euro zu investieren. Der Schwerpunkt liege in Deutschland und Europa, auf Investitionen in Produkte, Technologien, Produktionsstätten und Infrastruktur. Gleichzeitig finanziere das Unternehmen Entwicklungen in Zukunftsfeldern wie Batteriezellen, Software oder dem Autonomen Fahren. „Ich halte es für zwingend, dass wir Batteriezellen in Europa selbst entwickeln und fertigen. Wir dürfen bei dieser wichtigen Technologie nicht wie bisher vollständig von asiatischen Zulieferern abhängig sein“, sagte der Konzernchef.
In fünf Jahren endet Blumes Amtszeit als Chef der Volkswagen-Gruppe. 2030 soll der Konzern nach seiner Ambition „ein attraktives Automobilunternehmen sein, das in allen großen Technologien vorn mitspielt, begeisternde Produkte anbietet und vor allem wirtschaftlich robust ist“. Das bedeute: „Der Volkswagen-Konzern wird dann profitabler sein als heute – das ist unser Anspruch. Im Geschäftsjahr 2025 haben wir umfangreiche Sonderbelastungen verzeichnet, quer über alle Marken und Bereiche. Wir haben die Talsohle erreicht. Für das nächste Jahr haben wir gute Voraussetzungen geschaffen, dass es aufwärts geht.“

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