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Alfa Romeo plant neue Modelle und hält an mehreren Antriebstechnologien fest

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Der CEO von Alfa Romeo erläutert in einem Interview mit B2B Movement die künftige Strategie der Traditionsmarke und den Fokus auf verschiedene Antriebstechnologien. Das kürzlich präsentierte Konzeptauto Cuorerosso dient demnach als Manifest für die neue Ära der Elektrifizierung und soll künftige Modelle der italienischen Stellantis-Tochter inspirieren.

Die zukünftige Antriebsstrategie basiert auf einem Multi-Energy-Ansatz. Alfa Romeo plant, ein Angebot bereitzustellen, das vollelektrische Lösungen, Plug-in-Hybride, Mild-Hybride sowie Vollhybride umfassen kann. Ziel ist es laut Markenchef Santo Ficili, unterschiedlichen Nutzungsanforderungen gerecht zu werden und Technologie in den Dienst von Fahrspaß und Sportlichkeit zu stellen.

Für die Innenraumgestaltung der neuen Modelle ist eine Reduzierung der Bildschirme vorgesehen. Der Fokus soll auf dem Fahren liegen, wodurch weniger Ablenkung durch große Displays entstehen soll. Stattdessen sollen mehr analoge Bedienelemente mit haptischem Feedback zum Einsatz kommen. „Displays im Heimkino-Format wollen wir definitiv nicht“, so der CEO.

In Bezug auf das Modellportfolio wird die Produktion von Tonale, Giulia und Stelvio bis Ende nächsten Jahres fortgesetzt. Die Giulia und der Stelvio werden inklusive der besonders sportlichen Quadrifoglio-Versionen bis 2027 produziert. Für die Mittelklasse werden neue Interpretationen unter Nutzung flexibler Stellantis-Architekturen geprüft.

Ab nächstem Jahr ist die Einführung eines neuen C-SUV geplant, gefolgt von einem Schrägheckmodell im Kompaktsegment. Letzteres soll vom Geist früherer Modelle wie dem 147 und der Giulietta inspiriert sein. Beide Neuentwicklungen werden dem CEO zufolge auf unterschiedliche Antriebstechnologien, einschließlich vollelektrischer Varianten, ausgelegt sein.

Alfa Romeo setzt nicht auf eine einzige Technologie, sondern nutzt flexible Architekturen für verschiedene Segmente und Marktbedingungen. Der Charakter eines Alfa Romeo soll dabei nach den Worten von Ficili über den Motor hinaus durch Lenkung, Fahrwerksabstimmung, Design und die emotionale Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug definiert werden.

Während Alfa Romeo auf Plattformen des Mutterkonzerns Stellantis zugreift, soll sich die Marke durch eigenes Design, spezifische Proportionen und eine fahrerorientierte Abstimmung abgrenzen. Die gemeinsamen Architekturen sollen als Ausgangspunkt für Fahrzeuge dienen, die als authentische Alfa Romeos erkennbar bleiben.

Automobile Magazine-Germany

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