Ford kehrt ab 2028 mit einem werksunterstützten Team in die FIA Rallye-Weltmeisterschaft zurück. Ford Racing arbeitet dabei erneut mit M-Sport zusammen, das seit rund 30 Jahren Partner des Herstellers ist. Die Zusammenarbeit für den Wiedereinstieg beginnt bereits jetzt.
Die Erfahrungen aus der Rallye-WM sollen die nächste Pkw-Generation von Ford für Europa prägen. Vorgesehen sind fünf neue „Multi-Energy-Modelle“ mit rein elektrischen oder hybriden Antrieben, die Offroad-Gene und Rallye-Tradition verbinden sollen. Die neuen Pkw werden in Europa entwickelt und produziert.
„Im Rallye-Sport beweist sich der Charakter von Ford unter den härtesten Bedingungen. Außerdem kommen hier mehrere Generationen von Fans zusammen, die es aufregend finden, wenn ein Auto scheinbar unmögliche Dinge leistet“, so Jim Baumbick, Präsident von Ford Europa. „Unsere nächste Pkw-Generation für Europa soll genau diese kompromisslose Einstellung verkörpern: agil, berechenbar und mit einem großartigen Fahrgefühl auf jeder täglichen Autofahrt.“
Ford Racing und M-Sport nehmen ab 2028 gemeinsam an der Rallye-Weltmeisterschaft teil. Für 2029 ist das Debüt eines komplett neu entwickelten Rallye-Fahrzeugs vorgesehen. Dieses Wettbewerbsfahrzeug soll auf einem der kommenden europäischen Pkw-Modelle basieren.
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Ford verweist auf eine mehr als 50-jährige Geschichte im Rallye-Sport. Wettbewerbsversionen von Escort, Sierra, Focus, Fiesta und Puma waren in diesem Zeitraum im Einsatz, zudem gewann der US-Hersteller mehrere Hersteller- und Fahrer-WM-Titel. Aus Rallye-Modellen entstanden auch Serienvarianten wie der 1970 erschienene Escort Mexico und der Ranger Raptor.
Der Wiedereinstieg in die Rallye-WM soll neue, für Europa entwickelte Serienmodelle begleiten. Bei deren Konzeption richtet Ford den Fokus sowohl auf Straßen als auch auf weniger perfekte Wege in Europa. „Alles, was wir dort lernen, kommt unserer nächsten Pkw-Modellgeneration zugute“, sagt Baumbick mit Blick auf die Rallye-WM.
„Europäische Straßen entlarven die wahren Qualitäten eines Autos – darum kommt es so sehr auf das Ansprechverhalten und die Fahreigenschaften unserer künftigen Modelle an“, so Baumbick. „Die Rallye-WM liefert uns das ultimative Testfeld für das Handling und das Fahrer-Engagement. Alles, was wir dort lernen, kommt unserer nächsten Pkw-Modellgeneration zugute.“
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