Jeder Dritte (34 %) in Deutschland hat bislang nicht von der neuen staatlichen Elektroauto-Kaufprämie gehört. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Dafür wurden im Februar insgesamt 2100 Personen befragt.
Eine Mehrheit der Befragten, die von der neuen Prämie bereits gehört hatten, fühlt sich nicht gut informiert: 42 Prozent sagen, sie seien eher schlecht informiert. 12 Prozent fühlen sich sehr schlecht informiert. Als eher gut informiert empfindet sich etwa jeder Dritte (32 %), als sehr gut informiert 6 Prozent.
Knapp jeder Fünfte bewertet die neue Stromer-Prämie als schlecht, jeder Vierte als mittelmäßig. Gut finden die ab 1. Januar 2026 geltende Förderung 30 Prozent der Befragten und sehr gut jeder Zehnte.
Für mehr als die Hälfte der Befragten (53 %) hat die neue Prämie keinen Einfluss auf Überlegungen zum Kauf oder Leasing eines E-Autos. Für 21 Prozent kommt ein elektrischer Pkw generell nicht infrage. Etwas wahrscheinlicher macht die neue Prämie für 14 Prozent der Befragten den Kauf oder das Leasing, deutlich wahrscheinlicher für 6 Prozent.
Das Bundesumweltministerium hat erklärt, dass Privatkunden beim Kauf von Elektroautos, Plug-in-Hybriden und E-Autos mit sogenanntem Range Extender wieder eine staatliche Förderung bekommen können. Je nach Fahrzeugart und persönlichen Umständen liegt sie zwischen 1500 und 6000 Euro. Es gibt Einkommensobergrenzen, bis zu denen der Zuschuss ausgezahlt wird – diese liegen bei 80.000 Euro Haushaltseinkommen im Jahr, mit zwei Kindern bei 90.000 Euro.
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