Die Analysten von Rho Motion melden für Dezember 2025 weltweit 2,1 Millionen verkaufte Elektrofahrzeuge (reine E-Fahrzeuge & Plug-in-Hybride). Damit stieg der Absatz im Gesamtjahr auf 20,7 Millionen Einheiten bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Gegenüber 2024 entspricht das einem globalen Plus von 20 Prozent, getragen vor allem von China und Europa.
China blieb mit 12,9 Millionen verkauften Fahrzeugen der größte Einzelmarkt und wuchs um 17 Prozent. Europa erreichte 4,3 Millionen Einheiten und legte um 33 Prozent zu, während Nordamerika mit 1,8 Millionen Verkäufen einen Rückgang von 4 Prozent verzeichnete. Der Rest der Welt kam auf 1,7 Millionen Fahrzeuge und wuchs um 48 Prozent.
In Europa entwickelte sich der Markt 2025 besonders dynamisch. Das Wachstum speiste sich aus einem Plus von 31 Prozent bei batterieelektrischen Fahrzeugen und 38 Prozent bei Plug-in-Hybriden. Deutschland und Großbritannien als volumenstarke Märkte steigerten ihre Verkäufe um 48 beziehungsweise 27 Prozent. Frankreich startete schwach ins Jahr und blieb lange im Minus, erreichte aber dank Subventionen zum Jahresende ein Gesamtwachstum von 2 Prozent.
Entlastend für die Fahrzeughersteller wirkte die Lockerung der EU-Emissionsziele im Mai 2025, die die Einhaltung auf einen Durchschnitt der Jahre 2025 bis 2027 verlagerte. Viele Unternehmen hatten ihre Verkaufsstrategien für Elektrofahrzeuge aber bereits zuvor angepasst, um die strengeren Vorgaben zu erfüllen.
Nordamerika erlebte ein schwieriges Jahr. In den USA bremsten politische Entscheidungen den Markt, darunter die Abschaffung der bundesweiten Steuergutschriften am 30. September 2025. In der Folge wuchsen die US-E-Fahrzeug-Verkäufe 2025 nur um 1 Prozent. Kanada verzeichnete nach dem frühen Wegfall von Subventionen einen Einbruch um 41 Prozent, während Mexiko um 29 Prozent zulegte, vor allem durch Importe chinesischer Fahrzeuge.
In China wuchs der Markt 2025 insgesamt um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr, mit einem Anstieg von 26 Prozent bei reinen Stromern und 6 Prozent bei Plug-in-Hybriden im gleichen Zeitraum. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum im vierten Quartal auf 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Halbjahr hatte es noch bei 33 Prozent gelegen, was Rho Motion mit einer hohen Vergleichsbasis nach erhöhten Subventionen im Jahr 2024 erklärt.
Der Rest der Welt entwickelte sich mit einem Plus von 48 Prozent stark. Südostasien verdoppelte seinen Absatz nahezu, mit zuletzt durchschnittlich über 55.000 verkauften Fahrzeugen pro Monat. Süd- und Zentralamerika wuchsen um 49 Prozent, wobei mehr als 85 Prozent der Verkäufe auf chinesische Hersteller entfielen. Japan kam dagegen nur auf 6 Prozent Wachstum und verharrte bei einer E-Fahrzeug-Quote von 3 Prozent, während Südkorea dank neuer Modelle und staatlicher Anreize um 50 Prozent zulegte.
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