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Stellantis lehnt Trennung europäischer und US-Marken ab

DE

Stellantis-CEO Antonio Filosa weist Überlegungen zurück, die europäischen und US-amerikanischen Marken des Konzerns voneinander zu trennen. Die aktuelle Strategie sieht demnach vor, dass alle 14 Marken eine jeweils eigene Rolle einnehmen.

Eine Trennung von Marken wie Citroën und Fiat von Jeep und Ram sei keineswegs plausibel, erklärte Filosa laut Automotive News gegenüber Bloomberg Television. Der Konzern entwickle Technologien weltweit für sämtliche Modelle, wozu auch Antriebssysteme und die Computerarchitektur gehörten. Jede Marke nutze diese Entwicklungen als gemeinsame Basis.

Der CEO überprüft derzeit die Strategie des Unternehmens. Ziel dieser Maßnahme ist eine bessere Zuweisung der Ausgaben zwischen den Marken, da viele von ihnen dieselben Kunden im Massenmarkt bedienen.

Zudem plant Stellantis für dieses Jahr eine Vertiefung der Verbindung zu Dongfeng. Laut Filosa bieten Partnerschaften mit chinesischen Unternehmen eine Möglichkeit, Überkapazitäten in Europa zu nutzen, ohne Fabriken schließen zu müssen.

Hinsichtlich der finanziellen Entwicklung betonte der Konzernchef, dass man die Schwelle zur Profitabilität bereits überschritten habe, nachdem im vergangenen Jahr wieder Verluste verzeichnet wurden. Er fügte hinzu: „Wir müssen weiterhin Tag für Tag an unserer Umsetzung arbeiten.“

Einen Verkauf seiner Sportwagenmarke Maserati ziehe der Autokonzern „überhaupt nicht“ in Betracht, sagte er. Im Mai hieß es vom Management des chinesischen Fahrzeugherstellers BYD Marken wie die Stellantis-Tochter Maserati seien „sehr interessant. Zugleich betonte Executive-Vice-President Stella Li, BYD prüfe weiter, habe aber keine Schritte unternommen.

Automobile Magazine-Germany

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