Alfa Romeo hat kürzlich das Konzeptfahrzeug Cuorerosso präsentiert. Die Studie soll die künftige Designausrichtung der italienischen Marke definieren und unterschiedliche Elektrifizierungstechnologien berücksichtigen. Markenchef Santo Ficili konkretisierte nun, dass die Studie Cuorerosso auch für das künftige Innendesign der nächsten Alfa-Modelle stilbildend sein werde.
Der Zeitschrift Auto Motor und Sport sagte Ficili: Der „Innenraum mit deutlich weniger Bildschirmen ist ebenfalls richtungsweisend für alle neuen Alfa-Modelle: ein klarer Fokus auf das Fahren, weniger Ablenkung und mehr analoge Bedienelemente mit haptischem Feedback. Displays im Heimkino-Format wollen wir definitiv nicht“.
Nach offiziellen Herstellerangaben ist der Cuorerosso keine Vorschau auf ein konkretes Serienmodell, sondern gestalterische Grundlage für zukünftige Modelle. Der Wagen ist als flaches Coupé mit vier Einzelsitzen ausgeführt und misst 4,70 Meter in der Länge, 1,98 Meter in der Breite und 1,331 Meter in der Höhe. Der Radstand beträgt 2,93 Meter, das von Alfa Romeo angegebene Gewicht liegt bei 1750 Kilogramm. Für die Aerodynamik nennt der Hersteller einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,28. Zu den charakteristischen Gestaltungselementen gehören ein neu interpretierter Scudetto-Kühlergrill, eine abfallende Heckpartie mit Kamm-Heck und gegenläufig öffnende hintere Türen.
Technisch basiert der Cuorerosso auf einer Architektur, die unterschiedliche Antriebssysteme ermöglichen soll. Vorgesehen sind rein batterieelektrische Antriebe sowie Plug-in-Hybrid-, Mildhybrid- und Vollhybridlösungen. Als mögliche Hochleistungsvariante nennen die Italiener einen 2,9-Liter-V6 mit Vollhybridtechnik, Q4-Allradantrieb und einer Kardanwelle aus Kohlefaser.
Im Innenraum setzt Alfa Romeo auf ein fahrerorientiertes Bedienkonzept mit digitalen Instrumenten und mechanischen Schaltern. Das sogenannte Cannocchiale Vivente kann zwischen einer klassischen Darstellung mit zwei Instrumenteneinheiten und einer zusammengeführten Anzeige wechseln. Auf dem Mitteltunnel befindet sich das Magma-Display, das einen Touchscreen mit Drehreglern und Kippschaltern kombiniert.
Mit dem Cuorerosso konkretisiert Alfa Romeo seine Pläne für ein Modellprogramm mit mehreren Antriebstechnologien. Die zugrunde liegende Architektur soll unterschiedliche Fahrzeugsegmente bis zu einer Länge von 4,70 Metern abdecken und auch leistungsorientierte Quadrifoglio-Varianten ermöglichen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Inhalt entsperren“. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Zum Nachfolgemodell der Giulietta erklärte Ficili, dass es das Kompaktmodell in Zukunft mit allen Antriebstechniken geben soll. „Der Plan sieht einen C-Hatchback vor, der vom Geist von Modellen wie dem 147 und der Giulietta inspiriert ist, ohne jedoch die Vergangenheit einfach zu wiederholen.“
Da Alfa Romeos Fahrplan auf „Multi-Energy“ ausgerichtet sei, werde die nächste Giulietta nicht als alleiniges Elektromodell gebaut, sondern mit „verschiedenen Antriebstechnologien“. Ficili: „Damit können wir auf die unterschiedlichen Anforderungen von Kunden und Märkten reagieren.“
Automobile Magazine-Germany






