US-Elektroautobauer Tesla plant eine umfassende Erweiterung seines Standorts in Grünheide, Brandenburg. Das Vorhaben sieht den Bau einer zweiten Produktionshalle nördlich des bestehenden Werks vor, berichtet rbb. Diese soll mit rund 536.000 Quadratmetern mehr als doppelt so groß werden wie die aktuelle Halle, die etwa 210.000 Quadratmeter umfasst.
Langfristig strebt das Unternehmen für seinen deutschen Standort eine jährliche Produktionskapazität von bis zu einer Million Elektroautos an. Der gesamte Ausbau ist dem Bericht zufolge auf einen Zeitraum von etwa zehn Jahren ausgelegt, wobei ein Baustart für die neue Halle für das Jahr 2027 angestrebt wird.
Tesla hat bereits im Jahr 2023 den stufenweisen Ausbau der Gigafactory Berlin-Brandenburg in einem Antrag auf Teilgenehmigung skizziert. Laut einer Stellungnahme des Unternehmens wurde mit dem Genehmigungsbescheid vom 15. Oktober 2024 die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit festgestellt. Die neuen Anträge sollen im Dezember bei den Behörden eingereicht werden.
Ein zentraler Bestandteil der Erweiterung ist die Infrastruktur. Geplant sind zudem ein eigenes Umspannwerk sowie eine neue Abwasseraufbereitung. Tesla beabsichtigt, einen zusätzlichen Wasserkreislauf zu schaffen, der perspektivisch auch das Sanitärabwasser aufbereiten soll. Durch diese Eigenleistung auf dem Werksgelände soll kein zusätzliches Sanitärabwasser anfallen.
Die neue Halle und die zusätzliche Belegschaft würden den Gesamtwasserverbrauch erhöhen. Durch die eigene Aufbereitungsoll kein zusätzliches Sanitärabwasser anfallen. Tesla habe bereits Vertreter der Gemeinde und lokaler Versorgungsunternehmen eingeladen, um über diese Pläne zu informieren.
Tesla baut in seiner deutschen „Gigafactory“ exklusiv das mittelgroße SUV-Coupé Model Y. Der Konzern will zudem eine Fertigung von Batteriezellen hochziehen. Was alles in der neuen Produktionshalle hergestellt werden soll, ist offen.
Automobile Magazine-Germany






