Mercedes-Benz hlt trotz eines schwchelnden Interesses in den USA an seiner Elektrostrategie fest. Whrend andere Hersteller einzelne Projekte zurckfahren, treibt die deutsche Premiummarke ihre Investitionen in batterieelektrische Fahrzeuge weiter voran. In den kommenden drei Jahren sollen mehrere neue Modelle auf den US-Markt kommen, darunter drei leistungsorientierte AMG-Varianten sowie vollelektrische Versionen des GLC und der E-Klasse.
Fr den Kurs sieht sich das Unternehmen vor allem durch regulatorische Vorgaben auerhalb der USA gebunden. Der CEO von Mercedes-Benz USA, Adam Chamberlain, betont im Gesprch mit Automotive News, dass ein Rckzug aus der Elektromobilitt keine Option sei. Es gibt global keine Wahl, erklrte er mit Verweis auf strenge Zielvorgaben in Europa und China, wo Elektroautos bis 2030 einen erheblichen Anteil der Verkufe ausmachen mssen.
Gleichzeitig verfolgt Mercedes einen flexiblen Ansatz. Nach dem Wegfall staatlicher Stromer-Kaufanreize hat sich die Nachfrage abgekhlt, weshalb der Hersteller auf eine Mischung aus Benzin-, Hybrid- und Elektroantrieben setzt. Die Fahrzeuge seien wettbewerbsfhig bepreist, doch ein erzwungener Umstieg sei nicht geplant. Stattdessen gelte das Prinzip: Die Kunden entscheiden, so Chamberlain gegenber Automotive News.
Der Anteil von Elektroautos an den US-Verkufen drfte in diesem Jahr lediglich etwa fnf Prozent betragen, was laut dem Unternehmen vor allem auf begrenzte Verfgbarkeit zurckzufhren ist. Die Produktion werde derzeit priorisiert, um die deutlich strkere Nachfrage in Europa und China zu bedienen.
So konzentriert Mercedes seine Fertigungskapazitten auf Modelle wie den elektrischen CLA und den GLC. Die Werke in Deutschland laufen unter Hochdruck. Wir arbeiten in drei Schichten, auch samstags, wird Vertriebschef Mathias Geisen zitiert. Mit einer steigenden Verfgbarkeit und weiteren Modellneuheiten rechnet das Unternehmen perspektivisch auch in den USA mit einer Belebung der Nachfrage nach Elektroautos.
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