Tesla hat vor vier Jahren die Produktion seiner deutschen Fabrik in Brandenburg mit Auslieferungen an Kunden offiziell begonnen. Nun meldete der Leiter des bislang einzigen europischen Werks des US-Elektroautobauers einen neuen Meilenstein.
Andre Thierig teilte ber das Online-Karrierenetzwerk LinkedIn mit, dass inzwischen ber 700.000 Exemplare des Mittelklasse-SUV Model Y in der Gemeinde Grnheide nahe Berlin hergestellt wurden. Diese seien in 36 der 54 bedienten Mrkte ausgeliefert worden. Der Standort habe dabei bisher fast 11.000 Jobs geschaffen sowie hunderte Lehrlinge und Studenten ausgebildet. Man installiere zudem 8 Gigawattstunden (GWh) Kapazitt zur Produktion von Batteriezellen.
Aktuell baut Tesla in Deutschland exklusiv das Model Y. Vor fast genau einem Jahr hatte der Elektroautopionier 500.000 produzierte Einheiten gemeldet. Die Kapazitt der Fabrik liegt derzeit Unternehmensangaben zufolge bei >375,000. Die angekndigte Erweiterung fr eine Million E-Autos pro Jahr liegt wegen der gedmpften Nachfrage nach Stromern auf Eis. Dafr treibt Tesla die Fertigung von Batteriezellen in Brandenburg voran.
Zuletzt war der Standort Giga Berlin wegen Unstimmigkeiten zwischen Tesla und der IG Metall in den Nachrichten. Der Streit eskalierte im Februar, als das Unternehmen dem Gewerkschaftssekretr vorwarf, eine Betriebsratssitzung mitgeschnitten zu haben, und Anzeige erstattete. Die IG Metall zeigte ihrerseits Werksleiter Andre Thierig wegen bler Nachrede an. Spter legten beide Seiten ihren Streit mit einem gerichtlichen Vergleich bei.
Bei der jngsten Betriebsratswahl in Brandenburg hat die Gewerkschaft die Mehrheit verfehlt. Die IG Metall-Liste Tesla Workers GFBB wurde zweitstrkste Kraft bei der Abstimmung im Mrz. IG-Metall-Chefin Christiane Benner sprach von einem respektablen Ergebnis nach einem harten und von Arbeitgeberseite schmutzig gefhrten Wahlkampf.
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