Die niederländische Fahrzeugbehörde RDW rechnet damit, im Februar kommenden Jahres über die Zulassung von Teslas Fahrassistenzsystem „Full Self-Driving“ (FSD) zu entscheiden. Grundlage soll eine Vorführung sein, bei der Tesla belegt, dass das System die geforderten Sicherheitsstandards erfüllt.
Hintergrund ist eine Mitteilung des US-Elektroautobauers vor wenigen Tagen, in dem er erklärte, die RDW habe „zugesagt, dem Unternehmen im Februar die nationale Genehmigung der Niederlande zu erteilen“. Laut Tesla wäre mit einer solchen Genehmigung der Weg frei für eine Anerkennung in anderen EU-Staaten, schon bevor das Thema zur Abstimmung in den zuständigen EU-Fachausschuss geht.
Der Autohersteller hatte seine Kunden dazu aufgerufen, die RDW zu kontaktieren, um ihre Begeisterung auszudrücken und sich für eine schnelle Umsetzung zu bedanken. Die Behörde reagierte ablehnend auf diese Aktion und forderte die Öffentlichkeit auf, den Kontakt einzustellen. „Die Verkehrssicherheit bleibt oberste Priorität der RDW: Eine Genehmigung ist erst möglich, wenn die Sicherheit des Systems überzeugend nachgewiesen ist“, teilte die Behörde mit.
Parallel verfolgt Tesla seine internationalen Zulassungspläne weiter. CEO Elon Musk hatte Anfang des Monats erklärt, er rechne damit, dass Full Self-Driving in China Anfang des kommenden Jahres vollständig genehmigt wird. Das vollautomatische Fahren – mit Aufsicht des Fahrers – ist derzeit schon in den USA, Kanada, China, Mexiko, Puerto Rico, Australien und Neuseeland verfügbar.
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