Die spanische Volkswagen-Tochter Seat befindet sich im Werk Martorell bei den Vorbereitungen für die Serienproduktion des Raval der Marke Cupra auf der Zielgeraden. Im Rahmen der letzten Phase des Industrialisierungsprozesses – der „Nullserie“ – werden Prozesse und Qualitätsstandards vor der Serienproduktion des sportlichen kleinen Elektroautos validiert.
In einer Mitteilung schreiben die Spanier, dass der „Countdown für die Serienproduktion“ des Raval begonnen habe. Der neue kleine Cupra und kurze Zeit später der VW ID. Polo sind die ersten Elektroautos aus dem spanischen Werk. Es sind zudem die ersten Modelle einer neuen elektrischen Familie günstiger Elektro-Kleinwagen des Volkswagen-Konzerns.
Für die Fertigung der beiden E-Kleinwagen hat Seat sein Werk in Katalonien in den vergangenen Jahren umgebaut. Hinzu kommt die kürzlich erfolgte Inbetriebnahme einer 600 Meter langen automatisierten Brücke, die das Ende 2025 eingeweihte Batteriesystem-Montagewerk mit der Linie 1 der Montagehalle verbindet.
„Wir stehen vor einem historischen Jahr. In Martorell, dem Epizentrum der zukünftigen Mobilität, befinden wir uns in der finalen Phase der Serienproduktion des Cupra Raval, jenes Fahrzeugs, das den Beginn einer neuen Ära für die Marke markieren wird. Wir sind stolz darauf, im Auftrag der Markengruppe Core des Volkswagen Konzerns das Projekt für urbane Elektroautos von Spanien aus voranzutreiben“, sagt Markus Haupt, CEO der Marken Seat und Cupra. „Wir haben unsere Produktionsstätten modernisiert, unsere Teams geschult und unsere Prozesse optimiert, um dies zu ermöglichen. Heute ist das Ziel, die Elektromobilität in Europa von der Iberischen Halbinsel aus zu etablieren, näher denn je.“
Seat/Cupra ist nicht nur für den Raval und ID. Polo aus Martorell verantwortlich, sondern auch für zwei SUV-Ableger der E-Kleinwagen-Familie – den im VW-Werk Navarra gebauten ID. Cross und Skoda Epiq. Das sogenannte Entwicklungscluster wird von den Spanieren geleitet, auch Zulieferer auf der Iberischen Halbinsel wurden eingebunden.
„Wir befinden uns in der Endphase unserer industriellen Transformation und überprüfen und optimieren den Betrieb unserer Anlagen, die bereits jetzt Maßstäbe in der Branche setzen“, sagt André Kleb, Chief Production Officer (CPO) für die Iberische Halbinsel der Markengruppe Core des Volkswagen Konzerns. „Martorell entwickelt sich stetig weiter und wird mit der Einführung der neuen Elektromodelle seine Position als Epizentrum der zukünftigen Mobilität festigen: ein flexibles Werk, das in der Lage ist, 100 Prozent elektrische, Hybrid- und effiziente Verbrennermodelle für verschiedene Marken des Volkswagen Konzerns zu produzieren und damit den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.“
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