Der Porsche Macan ist in der jngsten Generation ein Elektroauto. Die vorherige Verbrenner-Version ist insbesondere wegen neuer EU-Cybersecurity-Regeln ausgelaufen. Ein paralleles Anbieten von Batterie- und Benzin-Modellen der Bestseller-Baureihe ist deshalb nicht mglich. Das gilt angesichts der gedmpften Nachfrage nach Premium-Elektroautos als groes Problem, die Schwaben haben deshalb auch ein neues Mittelklasse-SUV mit klassischem Antrieb beschlossen. Das neue Modell lsst aber noch auf sich warten.
Da der neue Macan auf der nur fr Vollstromer entwickelten Premium Platform Electric (PPE) des Volkswagen-Konzerns aufbaut, muss Porsche eine andere Basis nutzen. Dem Vernehmen nach greift man hierfr auf Technik der Schwestermarke Audi zurck. Porsche beabsichtige weder, die Entwicklung des Nachfolgemodells fr die Benzinversion des Macan zu beschleunigen, noch soll das Fahrzeug lediglich ein umgestalteter Audi Q5 sein, berichtet nun Automotive News. Dies habe krzlich der neue CEO Michael Leiters bei der Bilanzpressekonferenz geuert.
Der ehemalige Porsche-Vorstandsvorsitzende und weiter den Volkswagen-Konzern fhrende Manager Oliver Blume hatte Mitte 2025 erklrt, der Sportwagenbauer werde bis 2028 einen Nachfolger fr den Benzin-Macan auf den Markt bringen. Dieser werde sowohl mit Verbrennungsmotor als auch als Hybridmodell erhltlich sein. Porsche-Finanzvorstand Jochen Breckner sagte Ende letzten Jahres, die Marke werde Mitte 2026 den letzten Benzin-Macan bauen. Bis 2028 werde nur noch die neue Elektro-Version erhltlich sein.
Automotive News Europe hat berichtet, dass Porsche den Nachfolger des benzinbetriebenen Macan auf Basis der Premium Platform Combustion (PPC) von Audi entwickelt. Darauf fhrt unter anderem der Q5, dessen dritte Generation 2025 auf den Markt kam.
Ein Analyst fragte, ob es fr Porsche eine Mglichkeit gebe, die Markteinfhrung des Nachfolgemodells zu beschleunigen. Drei Jahre Entwicklungszeit fr im Grunde genommen nur eine Aufsatzkonstruktion auf dieser Plattform seien eine lange Zeit. Der neue Chef sagte, es sei wichtig, bei dem kommenden Fahrzeug Gemeinsamkeiten zwischen Porsche und Audi zu nutzen. Man msse aber auch sicherstellen, dass dies ein echter Porsche ist. Das erfordere Inhalte, Produktsubstanz, Technologie die bei diesen Fahrzeugen neu sein werden. Deshalb sei eine gewisse Zeit notwendig, um zur Serienreife zu gelangen und dieses Modell auf den Markt zu bringen.
Porsche hatte eigentlich einen schnellen Umstieg auf Elektroautos erwartet, die Nachfrage wchst jedoch nicht so stark wie gedacht. Das Management hat daher entschieden, lnger und auch auf neue Verbrennerfahrzeuge zu setzen – unter anderem im Segment des Macan.
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