Industrial Accelerator Act: „Made in EU“ soll Industrie stärken und Arbeitsplätze schaffen

®
Çok Okunanlar

Suzuki’den Haziran Ayına Özel Hibrit SUV Kampanyası

Suzuki, Haziran ayında SUV segmentine yönelik yeni kampanyasını devreye alarak Suzuki modellerinde dikkat çekici finansman ve takas avantajları sunmaya...

Fiat Fastback ve Grizzly: iki farklı karakter

FIAT, küresel ürün gamını genişletme stratejisi kapsamında geliştirdiği yeni modelleri Fiat Fastback ve Fiat Grizzly için ilk resmi görselleri...

Otomotiv Tedarik Sanayisi Kritik Gündemle Toplanıyor

TAYSAD Konferansında Jeopolitik Riskler ve Yeni Ticaret Dengeleri Masaya Yatırılacak Küresel ticarette dengelerin yeniden şekillendiği bir dönemde otomotiv tedarik sanayisinin...

Stellantis’tan Fransa’ya 1 Milyar Euroluk Dev Yatırım

Stellantis’tan Fransa’ya 1 Milyar Euroluk Dev Yatırım: Mulhouse Fabrikası Yeniden Stratejik Merkez Oluyor Fransa hükümeti, Stellantis tarafından açıklanan yaklaşık 1...

Fiat Doblo Yeniden Bursa’da Üretilecek

Fiat Doblo Yeniden Bursa’da Üretilecek: Efsane Hafif Ticari Üçüncü Çeyrekte Banttan İniyor Tofaş, hafif ticari araç pazarının simge modellerinden Fiat...

Opel’den AquaChallenge’a Spor Desteği

Opel’den AquaChallenge’a Spor Desteği: Açık Su Yüzme Şampiyonasına İsim Sponsoru Alman otomotiv markası Opel, Türkiye’nin önde gelen açık su yüzme...

Otokar’dan Yeni Dönem: İlk Mercedes-Benz Conecto Üretildi

Otokar, Daimler Buses ve Mercedes-Benz Türk iş birliği kapsamında ürettiği ilk Mercedes-Benz Conecto şehir otobüsünü Sakarya’daki fabrikasında banttan indirdi....

Der EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné hat den „Industrial Accelerator Act“ (IAA) vorgestellt, mit dem die Europäische Kommission die industrielle Produktion in Europa stärken will. Ziel der Strategie ist es, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, Unternehmen beim Wachstum zu unterstützen und die Europäische Union unabhängiger von den USA und China zu machen. Offiziell wird der Gesetzentwurf als „Legislativvorschlag zur Steigerung der Nachfrage nach kohlenstoffarmen Technologien und Produkten aus europäischer Herstellung“ bezeichnet.
Kern des Pakets sind neue Anforderungen für das öffentliche Beschaffungswesen und staatliche Förderprogramme. Wenn Regierungen künftig öffentliche Mittel einsetzen, sollen bestimmte CO₂- und „Made in EU“-Kriterien erfüllt werden. Diese Vorgaben betreffen zunächst strategische Sektoren wie Stahl, Zement, Aluminium, Automobile und Netto-Null-Technologien. Laut Kommission sollen sie „die europäischen Produktionskapazitäten stärken und die Nachfrage nach in Europa hergestellten sauberen Technologien und Produkten ankurbeln“.

Das Gesetz sieht vor, dass die Mitgliedstaaten ein einheitliches digitales Genehmigungsverfahren einrichten müssen, um Fertigungsprojekte zu beschleunigen und zu vereinfachen. Insgesamt verfolgt die Kommission ein ehrgeiziges Ziel: Der Anteil der verarbeitenden Industrie am Bruttoinlandsprodukt der EU soll bis 2035 auf 20 Prozent steigen. Im Jahr 2024 lag er noch bei 14,3 Prozent.
Die Initiative ist auch eine Reaktion auf globale Wettbewerbsbedingungen. Die EU will ihre industrielle Basis angesichts „zunehmenden unlauteren globalen Wettbewerbs“ und wachsender Abhängigkeit von Lieferanten außerhalb der Union stärken. Gleichzeitig betont die Kommission, dass Europa weiterhin „einer der offensten Märkte der Welt“ bleiben solle und diese Offenheit eine wichtige wirtschaftliche Stärke darstelle.
In der Praxis soll daher stärker auf Gegenseitigkeit im öffentlichen Beschaffungswesen geachtet werden. Länder, die europäischen Unternehmen Zugang zu ihren Märkten gewähren, sollen in der EU gleich behandelt werden. Fehlt diese Gegenseitigkeit, könnte der Zugang zu europäischen Märkten eingeschränkt werden.
„Made in EU“ im Fokus
Im Vorfeld war auch darüber diskutiert worden, ob Produkte als „Made in EU“ oder „Made with EU“ gelten sollen. Letztere Variante hätte Partnerländer stärker einbezogen, hätte jedoch nach Ansicht der Kommission das Ziel verwässert, die Produktion innerhalb Europas zu stärken. Künftig soll deshalb je nach Branche geprüft werden, ob Gegenseitigkeit vorliegt. Damit könnten unter Umständen weiterhin Elektroautos oder Komponenten aus Ländern wie Japan, Südkorea, Kanada, Indien oder Großbritannien mit europäischen Mitteln gefördert werden – allerdings nicht pauschal.
Für große ausländische Investitionen in strategische Branchen sieht der Entwurf zusätzliche Kriterien vor. Betroffen sind Projekte über 100 Millionen Euro, wenn ein einzelnes Drittland mehr als 40 Prozent der weltweiten Produktionskapazitäten kontrolliert. Investitionen sollen dann nur zugelassen werden, wenn sie Innovation und Wachstum fördern, Technologie- und Wissenstransfer bringen und mindestens 50 Prozent europäische Arbeitsplätze schaffen.
E-Auto-Fertigung in der EU soll gefördert werden
In einem Fragen-und-Antworten-Dokument heißt es, dass „Made in EU“-Bestimmungen für Elektrofahrzeuge und ihre Komponenten eingeführt werden sollen. „Anhang III“ (PDF/ENG) des EU-Vorschlags wird konkreter und legt die Bedingungen fest, die Elektroautos erfüllen müssen, wenn sie als „Made in EU“ gelten sollen. Dazu gehört:

Das Fahrzeug wird innerhalb der Union montiert.
Komponenten aus der EU machen mindestens 70 Prozent des Fahrzeugs aus, wobei die Batterie ausgenommen ist.
Die Batterie enthält mindestens drei wesentliche Komponenten aus der EU, darunter die Batteriezellen.
Die Batterie enthält mindestens fünf wesentliche Komponenten aus der EU, darunter die Batteriezellen, das aktive Kathodenmaterial und das Batteriemanagementsystem.
Beim Antrieb sowie bei der Elektronik müssen EU-Komponenten mindestens 50 Prozent ausmachen.

Allerdings sollen die Anforderungen an Batterie, Antrieb und Elektronik erst drei Jahre nach Inkrafttreten angewendet werden.
EU hofft auf „erheblichen Mehrwert und hochwertige Arbeitsplätze“
„Die IAA wird voraussichtlich einen erheblichen Mehrwert und hochwertige Arbeitsplätze für die EU schaffen“, so Brüssel. „Allein Maßnahmen zur CO2-armen Nachfrage könnten bis 2030 einen Mehrwert von mehr als 600 Mio. EUR in der Stahl-, Aluminium- und Zementindustrie und bis zu 10,5 Mrd. EUR in der gesamten automobilen Wertschöpfungskette generieren. Es wird auch Zehntausende von Arbeitsplätzen schaffen, darunter 85.000 in Batterieprojekten und 58.000 in der Solarproduktion, und gleichzeitig bestehende Arbeitsplätze in Stahl, Aluminium und Zement sichern, wenn diese Sektoren zu einer saubereren Produktion übergehen.“
„Der heutige Tag markiert einen wichtigen Schritt in der Erneuerung der europäischen Wirtschaftslehre, damit die Union für das 21. Jahrhundert gerüstet ist, wie im Draghi-Bericht empfohlen“, sagte Industriekommissar Sejourné.
„Angesichts beispielloser globaler Unsicherheit und unlauterem Wettbewerb kann die europäische Industrie auf die Bestimmungen dieses Gesetzes zählen, um die Nachfrage anzukurbeln und widerstandsfähige Lieferketten in strategischen Sektoren zu gewährleisten. Es wird Arbeitsplätze schaffen, indem Steuergelder in die europäische Produktion fließen, unsere Abhängigkeiten verringert und unsere wirtschaftliche Sicherheit und Souveränität stärken.“

Automobile Magazine-Germany

Die beliebtesten Elektroauto-News der Woche

Die beliebtesten Elektroauto-News der Woche

Experten: Fnf Elektroautos mit besonders stabilem Restwert Experten von Bhr & Fess prognostizieren fr das Tesla...
bmw-group-logistik-hybrid-lkw

BMW-Logistik und DHL testen Elektro-Lkw mit Range Extender im Realbetrieb

BMW Group Logistik und DHL Group haben einen Pilotbetrieb mit einem Hybrid-E-Lkw mit sogenanntem Range...
Tesla-Model-Y-Premium

Dudenhöffer: Neue Kaufprämie macht Elektroautos teurer

Die Bundesregierung frdert die Anschaffung neuer Elektroautos und bestimmter Teilzeitstromer ab diesem Jahr mit bis...
DENZA-Store-Opening-Hamburg

Denza eröffnet ersten eigenen Vertriebsstandort in Deutschland

Denza, die Premiummarke des chinesischen Stromer-Riesens BYD, hat in Hamburg ihren ersten eigenen Store in...
Tesla-Model-Y-Premium

Tesla zeigt im Mai steigende Verkaufszahlen in Europa

Tesla verzeichnete im Mai in mehreren europischen Lndern deutlich steigende Verkaufszahlen. In Frankreich stieg die...
Schon über 40.000 Anträge für neue Elektroauto-Kaufprämie

Schon über 40.000 Anträge für neue Elektroauto-Kaufprämie

Zwei Wochen nach dem Start der neuen staatlichen Elektroauto-Kaufprmie sind zum 2. Juni genau 41.772...
MGS_Showroom-Lynk-&-Co

Lynk & Co eröffnet drei neue Showrooms in Deutschland

Lynk & Co hat Ende Mai drei neue Showrooms in Deutschland erffnet: in bach-Palenberg, Dresden...
Xpeng-P7+

XPeng verzeichnet deutlichen Auslieferungsrückgang im ersten Quartal 2026

Der auch in Deutschland aktive chinesische Elektroautobauer Xpeng verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen deutlichen...
Opel-Frontera-Electric-Extended-Range

Kfz-Gewerbeverband ZDK: Elektromobilität in Deutschland auf weiterem Wachstumskurs

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) sieht die Elektromobilität in Deutschland auf weiterem Wachstumskurs. Ein spürbar...
Nissan-LEAF-RapidGate-Reichweite-laden

Bericht: Nextmove meldet Insolvenz in Eigenverwaltung an

Die in Arnstadt ansssige Elektroauto-Vermietung Nextmove hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, berichtet das Portal Electrive....
Seat-Cupra-Raval-VW-ID-Polo-Produktion-Spanien-2026-14_web-014

Seat startet Produktion von Cupra Raval und VW ID. Polo in Spanien

Das Werk von Seat & Cupra in Martorell hat die Produktion des Cupra Raval und...
Elektroauto-Zulassungen-Mai-5-2026

Elektroauto- & Hybridauto-Neuzulassungen Mai 2026

Im Mai wurden laut dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland 239.448 Personenkraftwagen neu zugelassen. Im Vergleich...
Citroen-e-C3

Stellantis-Manager: Preisparität allein macht Elektroautos nicht erfolgreich

Beim Branchenevent Automotive Masterminds 2026 in Berlin hielt Joachim Kahmann, Senior Vice President Purchasing EE...
Export von neuen Freelander-Modellen nach Europa nicht ausgeschlossen

Export von neuen Freelander-Modellen nach Europa nicht ausgeschlossen

JLR (Jaguar Land Rover) will den chinesischen Partner Chery nicht daran hindern, die neue elektrifizierte...
Toyota-C-HR+

Toyota-Sommeraktion: Hybrid ohne Anzahlung, 0 %-Finanzierung für E-Autos

Mit dem Toyota Summer Special bietet Toyota Deutschland neue Angebote fr die Jahreszeit. Ein zentrales...
Opel-Astra-Sports-Tourer-Electric

Händler sehen schwachen Start der neuen Elektroauto-Prämie

Die neue staatliche Frderung fr Elektroautos kommt laut einem Bericht noch nicht so richtig in...
Tesla-Model-3

Deutscher Werkleiter: Tesla „ein Tech-Konzern“, baut aber noch „sehr lange“ Autos

Der Werksleiter der Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg, Andr Thierig, hat in einem Interview mit der Automobilwoche...
seat_arona

Marke Seat wartet auf sinkende Elektroauto-Kosten

Der spanische Autobauer Seat will sich weiter von seiner Schwestermarke Cupra abgrenzen. CEO Markus Haupt...
VW-ID3-Interieur

Volkswagen sperrt API für externe Lade- und Smart-Home-Lösungen

Volkswagen hat den externen Zugriff auf eine Programmierschnittstelle (Application Programming Interface, kurz API) geschlossen, berichtet...
MG4-Urban

MG Motor plant erstes europäisches Werk in Spanien

MG Motor plant die Errichtung seines ersten europischen Montagewerks in der spanischen Region Galicien. Das...