Die von der Kommission vorgestellten Sofortmanahmen gegen die Energiekrise sind laut der Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) zu halbherzig, um auf die lkrise zu reagieren und Europas Abhngigkeit von Importen fossiler Brennstoffe zu verringern. Die EU habe die Chance verpasst, exzessive und inakzeptable Gewinne der lkonzerne zu besteuern und einen umfassenden Plan zur Beschleunigung des Elektroauto-Hochlaufs vorzulegen.
Um Verbraucher sowie die Industrie vor steigenden lpreisen zu schtzen, sollten sich die Mitgliedstaaten laut T&E bei der Kraftstoffversorgung strker koordinieren. Eine bergewinnsteuer, mit der Manahmen zur Senkung des Energieverbrauchs finanziert und Menschen in Energiearmut untersttzt werden knnten, sei von der Kommission jedoch nicht vorgeschlagen worden. Der bisherige Plan diene lediglich als Orientierungshilfe fr Mitgliedstaaten, die bergewinne besteuern mchten.
Auf Kosten der europischen Autofahrer werden lkonzerne in der Irankrise bergewinne von 37 Milliarden Euro verzeichnen, sollte die gegenwrtige Lage bis Ende 2026 anhalten. Das zeigt eine wchentlich aktualisierte Analyse von T&E. Die Umweltorganisation fordert einen beschleunigten Umstieg auf Elektroautos, einschlielich gezielter Anreize fr E-Pkw und E-Lkw. Groe lkonzerne EU-weit und national zu besteuern, knnte erhebliche Finanzmittel fr diese und weitere vorgeschlagene Manahmen bereitstellen.
Die Kommission versumt es, E-Autos noch gezielter zu frdern. Dabei ist die Elektrifizierung ein zentraler Pfeiler, um Europerinnen und Europer vor wiederkehrenden lkrisen zu schtzen, so T&E. Das EU-Autopaket und insbesondere die CO2-Flottengrenzwerte fr Pkw knnten die Versorgung mit kleineren, erschwinglicheren E-Autos sicherstellen. Ein Abschwchen der Flottengrenzwerte, wie krzlich von der Bundesregierung gefordert, wrde das Angebot dagegen erheblich einschrnken und den Umstieg verlangsamen.
Die Strategie erkenne an, dass der Auf- und Ausbau des Stromnetzes entscheidend ist. T&E weist jedoch darauf hin, dass hierfr erhebliche Investitionen in die Netze erforderlich seien. Sebastian Bock, Geschftsfhrer von T&E Deutschland: Brssel lsst Krisengewinne auf den Konten der lkonzerne liegen, whrend die finanzielle Belastung fr europische Haushalte steigt. Anstelle einer entschlossenen und umfassenden Reaktion hat die Kommission halbherzige Manahmen vorgeschlagen und konkrete Instrumente zur Finanzierung vermissen lassen. Die Kommission hat die Gelegenheit verpasst, mit einer bergewinnsteuer den Hochlauf erschwinglicher E-Autos fr Privathaushalte sowie fr kleine und mittlere Unternehmen voranzutreiben.
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