Ford bietet den Explorer auch als elektrisches Nutzfahrzeug an, zunchst exklusiv in Grobritannien. Die neue Variante trgt den Zusatz Van und basiert auf dem im Werk Kln vom Band rollenden elektrischen Mittelklasse-SUV.
Fr die Van-Version wurde die Rcksitzanlage der regulren Modells vollstndig entfernt, um Platz fr einen erweiterten Laderaum zu schaffen. Anstelle der Rcksitze wurden eine Kunststoff-Trennwand mit vergittertem Fenster und ein ebener Laderaumboden integriert. Letzterer lsst sich mithilfe von Steckmodulen flexibel konfigurieren.
Ergnzt wird das Konzept durch zustzliche Zurrsen zur Ladungssicherung und eine vergitterte Heckscheibe zum Schutz des Laderaums. Das Ladevolumen betrgt bis zu 1235 Liter, die maximale Nutzlast liegt bei 650 Kilogramm, die Anhngelast bei bis zu 1,2 Tonnen.
Zur Ausstattung zhlen unter anderem 19-Zoll-Stahlfelgen, strapazierfhige Sitzbezge und Gummifumatten. Optional sind eine Warnleuchte, Arbeitsscheinwerfer an der Heckklappe sowie Rundumleuchten erhltlich. Die Umbauten erfolgen vollstndig reversibel am Standort Dagenham.
Beim Antrieb stehen zwei Varianten zur Wahl: ein Hinterradsystem mit 210 kW (286 PS) und 545 Nm sowie eine Allradversion mit 250 kW (340 PS) und 679 Nm. Ladezeiten und Reichweiten entsprechen den Pkw-Versionen, mit einer vollen Stromreserve sind bis zu 602 Kilometer nach WLTP-Norm mglich.
Der Explorer Van ist als vollwertiges Nutzfahrzeug homologiert, erfllt laut dem Hersteller smtliche Sicherheitsanforderungen und qualifiziert sich fr zustzliche Steuer- und Finanzvorteile. Die Werksgarantie bleibt erhalten.
In Grobritannien beginnt der Preis bei 40.262 Pfund fr die Hinterradversion zuzglich Mehrwertsteuer, umgerechnet ca. 46.200 Euro. Ford verkauft das Modell ausschlielich an Flottenkunden, die mindestens fnf Fahrzeuge abnehmen. Ob und wann der Explorer Van auch in Deutschland angeboten wird, ist derzeit offen.
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